Großübung im und am Heidkopftunnel: A 38 als Parkplatz für Retter

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Nicht geht mehr am Heidkopftunnel: Samstagvormittag sorgte eine Großübung für eine Verkehrsberuhigung. Wehren und Rettungskräfte kamen mit fast 100 Fahrzeugen.

Friedland. Autofahrer, die am Samstagmorgen auf der Autobahn 38 durch den Heidkopftunnel fahren wollten, mussten einen Umweg in Kauf nehmen. Der Tunnel war wegen einer groß angelegten Notfallübung für fünf Stunden gesperrt worden.

Es kam aber nicht zu starken Verkehrsbehinderungen. Angenommen wurde der Unfall eines Gefahrguttransporters im Tunnel, bei dem es extrem viele Verletzte gibt. Bei der im Vorfeld angekündigten Übung wurde dieses Schreckensszenario jedoch nicht dargestellt, sondern diente nur zur Orientierung an der Einsatzstelle.

„Ziel war es heute unter anderem, den Platzbedarf für Feuerwehr und Rettungsdienste zu ermitteln und Aufstellflächen für Zelte der Schnelleinsatzgruppe und Dekontamination zu definieren“, erläuterte Friedlands Gemeindebrandmeister Heiko Wiegmann, der die Übung leitete.

Gleichzeitig sollten klare Verkehrswege für den Abtransport der Verletzten festgelegt werden. „Mit dem Verlauf der Übung bin ich zunächst sehr zufrieden“, meinte Wiegmann. Ein Fazit sei erst nach einem Gespräch aller Organisationen möglich.

Großübung am Heidkopftunnel

Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter
Großübung am Heidkopftunnel
Großübung am Heidkopftunnel © HNA/Schröter

Neben den Ortsfeuerwehren der Gemeinde Friedland waren Feuerwehren aus Thüringen, Spezialkräfte für den Einsatz mit gefährlichen Stoffen aus Göttingen sowie die Schnelleinsatzgruppen des Rettungsdienstes von Arbeiter-Samariter-Bund, Deutschem Roten Kreuz (DRK), Johanniter Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst mit mehr als 90 Fahrzeugen im Einsatz. (per)

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