Pflanzenschutzpreis für Göttinger Forscher Dr. Andreas von Tiedemann

Wichtige Auszeichnung: Der Göttinger Professor Dr. Andreas von Tiedemann (links) erhielt den internationalen Pflanzenschutz-Preis von IAPPS-Präsident Prof. Dr. Geoff Norton. Foto: nh

Göttingen. Der Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Andreas von Tiedemann von der Universität Göttingen ist einer der diesjährigen Preisträger des International Plant Protection Award of Distinction.

Wie die Universität am Mittwoch mitteilte, zeichnet die Internationale Vereinigung für Pflanzenschutzwissenschaften (IAPPS) mit dem Preis alle vier Jahre Wissenschaftler aus, die außergewöhnliche Beiträge zur Förderung des praktischen internationalen Pflanzenschutzes oder zur Weiterentwicklung der Pflanzenschutzwissenschaften geleistet haben.

Neben Prof. von Tiedemann wurden dieses Jahr fünf weitere Wissenschaftler und ein Forscherteam geehrt. Die Preisträger stammen aus Deutschland, Indien, China, den USA und der Elfenbeinküste.

Prof. von Tiedemann erhielt die Auszeichnung unter anderem für seine Forschung, die nach Ansicht des IAPPS-Präsidiums zu einem besseren Verständnis der Mechanismen von Infektionen an Nutzpflanzen beigetragen hat, sowie für die Einrichtung des internationalen Masterprogramms „Crop Protection“ an der Universität Göttingen. Der englischsprachige Studiengang ist anwendungsbezogen ausgerichtet und hat seit seiner Einrichtung 2010 Studierende aus mehr als 15 Ländern nach Göttingen gebracht.

Andreas von Tiedemann, Jahrgang 1956, hat seit 2001 die Professur für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz an der Universität Göttingen inne. (p)

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