DenkBAR lockte viele Besucher ins Apex

Platzmangel bei Wissens-Aktion

Vortrag: Prof. Nils Brose vom Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin. Foto: Schröter

Göttingen. Einen Riesenerfolg feierte am Dienstag im Apex die Neuauflage der Veranstaltungsreihe „DenkBAR – das Göttinger Neuroforum zum Mitdenken, Mitreden und Mitstreiten“ des Göttinger DFG-Forschungszentrums und des Exzellenzcluster Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns (CNMPB).

Der Andrang zu der kostenlosen Veranstaltung mit dem Titel „Wenn Nervenzellen sich missverstehen - Biologische Ursachen von Autismus“ war so groß, dass einige Interessierte, die sich im Vorfeld nicht angemeldet hatten, wegen Platzmangels abgewiesen werden mussten.

Was ist Autismus? Welche Ausprägungen hat er? Wie entsteht die Krankheit? Welche Therapieformen gibt es? Das waren nur einige der Fragen, die Prof. Hannelore Ehrenreich und Prof. Nils Brose vom Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in der entspannten Atmosphäre des Apex beantworteten.

Im Vordergrund stand dabei die für jedermann verständliche Erläuterung der Prozesse, die zur Bildung komplexer Nervenzellnetzwerke im Gehirn führen und deren Beeinträchtigung tief greifende Entwicklungsstörungen wie Autismus verursachen kann. Als selbst von Autismus Betroffene war die Künstlerin Gee Vero alias Bareface bei der Veranstaltung dabei, die von ihren eigenen Erfahrungen berichtete. (per)

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