Politik ist auch Theater: Theatermacher trafen Abgeordnete

Politik trifft Theater: Fritz Güntzler, heimischer Bundestagsabgeordneter, und Inge Mathes vom Deutschen Theater. Foto: nh

Göttingen. Politik trifft Theater. Politik ist auch Theater – die Verbindungen der Genres sind unzweifelhaft vorhanden. Deshalb trafen sich jetzt Bundestagsabgeordnete und Mitglieder der Dramaturgischen Gesellschaft im Berliner Bundestag – aus Göttingen waren es Inge Mathes vom Deutschen Theater und Fritz Güntzler (CDU).

Im Rahmen der Dramaturgischen Jahreskonferenz „Was tun – Politisches Handeln jetzt“, die sich mit Fragen der Politik und des Theaters beschäftigte, kam es zu dem Treffen.

Die Dramaturgische Gesellschaft hatte die Mitglieder zur Auftaktveranstaltung der Jahreskonferenz aufgefordert, „ihre“ Bundestagsabgeordenten einzuladen, um über die Schnittstellen in Politik und Theater zu sprechen.

Sowohl Politik als auch Theater begreift die Welt als veränderbar – Politik will Wirklichkeit gestalten, Theater spielt Möglichkeiten durch. 140 Theaterangehörige trafen auf 43 Abgeordnete.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft Thomas Holzhauer und Carsten Schneider, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, lernten sich alle Beteiligten durch zwei Spielleiter der Dramaturgischen Gesellschaft kennen.

Danach wurden lebhaft Fragen und Themen zu Politik und Theater erörtert. Es ging dabei auch um Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume sowie Herausforderungen in Politik und Theater.

Fritz Güntzler und Inge Mathes diskutierten auch, ob Theater politische Themen anbieten sollen oder darüber, wie die Theaterlandschaft zu sichern ist. Da Güntzler noch am späten Abend als Abgeordneter eine Rede zu halten hatte, trennte man sich nach knapp zwei intensiven Stunden.

„Das Deutsche Theater in Göttingen hat für mich eine enorm hohe Bedeutung“, sagte Fritz Güntzler, der es begrüßt, dass sich die Politik auch einmal außerhalb von Aufsichtsgremien mit Theatermachern trifft. „Austausch und Kommunikation sind richtig und wichtig, damit beide Seiten voneinander profitieren können.“ (tko)

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