Auffahrt von der A38 zur A7 Richtung Kassel

Polizei: Blitzer im Dreieck Drammetal senkt Zahl der Unfälle

Seit Ende Januar in Dauerbetrieb: Wer im Dreieck Drammetal in der Auffahrt von der Autobahn 38 zur A 7 Richtung Kassel zu schnell unterwegs ist, wird geblitzt. Erlaubt ist Tempo 30. Archivfoto: Schröter

Göttingen/Rosdorf. Ein Unfallschwerpunkt im Autobahndreieck Drammetal bei Rosdorf ist entschärft.

Fester Blitzer

Die Gründe: Die Geschwindigkeit in der Auffahrt von der Autobahn 38 zur A7 Richtung Kassel wird überwacht – seit Ende Januar mit einem festen Blitzer. Zudem wurde die Griffigkeit der Fahrbahn verbessert. Folge: Seit Sommer vergangenen Jahres wurden in der sogenannten Hundskurve nur noch drei Unfälle registriert.

Positive Entwicklung

Zuvor gab es an dieser Stelle bis zu 57 Unfälle im Jahr. Diese positive Entwicklung wurde bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für die Polizeiinspektion Göttingen am Freitag bekannt. An diesem Wochenende ist die sogenannte Hundskurve bis voraussichtlich Sonntag 14 Uhr gesperrt – die Autofahrer müssen deshalb Umleitungen in Kauf nehmen.

Reparatur

Während der Sperrung im Dreieck Drammetal wird unter anderem die Betonschutzwand repariert. Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, könnte sich die Göttinger Polizei vorstellen, dass die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in der Hundskurve von derzeit 30 km/h auf 50 bis maximal 60 km/h erhöht wird.

Zuständigkeitsbereich

Die Göttinger Autobahnpolizei ist für einen 74 Kilometer langen Abschnitt auf der A7 (von der Landesgrenze bei Kassel bis zur Anschlussstelle Seesen) sowie eine 15 Kilometer lange Strecke auf der Autobahn 38 (vom Dreieck Drammetal bis zur Anschlussstelle Arenshausen) zuständig.

Mehr Schwerverletzte

Auf diesen 89 Kilometern gab es im vergangenen Jahr 929 Unfälle, 10,3 Prozent mehr als 2014. 63 Personen erlitten auf den Autobahnen schwere Verletzungen – ein Plus von 70 Prozent. Drei Menschen verloren ihr Leben. Die Zahl der Leichtverletzten ging von 154 auf 144 zurück.

Tempo 120

Laut Polizei gibt es erste positive Erfahrungen mit dem Tempolimit von 120 km/h, das im November auf dem kompletten A7-Abschnitt zwischen dem Dreieck Drammetal und der Landesgrenze bei Kassel eingeführt wurde. „Das Unfallgeschehen ist zurzeit unauffällig und die geringe Anzahl an Verstößen lässt vermuten, dass die Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeitsbegrenzung akzeptieren.“ Allerdings sei es für eine endgültige Bewertung noch zu früh. 

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