Bahnstrecke gesperrt, Kinder flüchteten

Hubschrauber-Einsatz: Polizei fängt Kinder an Bahngleisen ein

Im Einsatz bei der Jagd nach Jugendlichen: ein Polizeihubschrauber im Niedrigflug
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Im Einsatz bei der Jagd nach Jugendlichen: ein Polizeihubschrauber.

Spielende Kinder an einer Bahnstrecke haben einen Hubschraubereinsatz verursacht. Beamte einer Streife und der Helikopterbesatzung fingen flüchtende Jugendliche ein.

Braunschweig - Der Notfallleitstelle der Bundespolizei war am Freitagabend gemeldet worden, dass vier Jugendlichen im Gleis zwischen Groß Gleidingen und Timmerlah spielten. Die Strecke wurde aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt.

Als die Kinder den Hubschrauber und den Streifenwagen bemerkten, flohen drei von ihnen über die Gleise. Ein Junge wurde von der Streife gestellt, zwei weitere von der Hubschrauberbesetzung. Diese landete mit ihrem Heli kurzentschlossen auf dem Feld und übergab die beiden Jungs der Streife. Dann hob der Hubschrauber wieder ab - und der vierte Junge wurde nach erneuter Landung ebenfalls gestellt.

Der Hubschraubereinsatz lockte zahlreiche Zuschauer an, die das ungewöhnliche Spektakel aus der Ferne beobachteten.

Die Bundespolizei warnt immer wieder vor dem Aufenthalt im Gleisbereich. Eltern sollten mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Schnell kann auch ein Polizeieinsatz zusätzlich unangenehm werden, weil er gegebenenfalls in Rechnung gestellt wird. Eingesetzt war ein Eurocopter 135 aus Gifhorn. Die Flugstunde kostet 588 Euro. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 257 km/h. Pilot und Bordtechniker sind ausgebildete Polizisten, die durchaus auch einmal landen und selbst Maßnahmen treffen, wie die Polizei mitteilt. Thomas Kopietz

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