Positive Signale für Ortsumgehungen im Eichsfeld

Begehrtes Ziel: Die lückenlose Anbindung des Eichsfelds an wichtige Autobahnen wie die A7 und A38 wie hier am Autobahndreieck Drammetal wünscht sich die Stadt Duderstadt. Foto: Rampfel

Duderstadt. Für die Ortsumgehungen im Zuge der Bundesstraße 247 im Eichsfeld stehen die Chancen gut: Positive Signale gehen von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies aus. Eine Berücksichtigung im Bundesverkehrswegeplan 2015 scheint möglich.

Lies hatte gegenüber der Stadt Duderstadt angekündigt, die Ortsumgehungen von Duderstadt bis zur Landesgrenze und auch bei Mingerode wiederum für den vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan 2015 anzumelden. Beide Maßnahmen sind bereits im aktuellen Verkehrswegeplan enthalten.

Verbindliche Planfeststellungsunterlagen für die südliche Ortsumgehung, die von Duderstadt vorbei an Gerblingerode bis zur thüringischen Landesgrenze führt, sollen in den kommenden Monaten fertiggestellt und eingereicht werden.

2015 soll die Ortsumgehung Westerode, die seit Mitte 2012 im Bau ist, fertiggestellt werden. Auch im Thüringer Teil des Eichsfeldes tut sich was. Nach der Fertigstellung der Ortsumgehung Worbis-Wintzingerode im vergangenen Jahr wurden jetzt die Ortsumgehungen Teistungen und Ferna ebenfalls erneut in die Vorschlagsliste des Freistaates Thüringen für den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Jetzt hoffen alle Beteiligten ebenfalls auf die mit dem Bundesland Niedersachsen abgestimmte Einleitung des Planfeststellungsverfahrens im nächsten Jahr.

Wichtige Infrastruktur

Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte freut sich über die aktuellen Entwicklungen und unterstreicht die Bedeutung einer zeitgemäßen Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur für das Eichsfeld. „Fast 25 Jahre nach der Grenzöffnung muss es weiter mit Volldampf darum gehen, alle Ortsumgehungen im Verlauf der B 247 zu realisieren. Duderstadt und die gesamte Region sind darauf angewiesen, endlich eine vernünftige und lückenlose Anbindung an die A 7 und an die A 38 zu bekommen“, sagte Nolte. Die jetzigen Signale aus Hannover und Erfurt sind für ihn mehr als nur ein Fingerzeig. „Beide Bundesländer haben die Notwendigkeit der Ortsumgehungen erneut bestätigt. Damit sind die Chancen auf eine erneute Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes deutlich gestärkt worden. Große Bedeutung kommt vor diesem Hintergrund auch den Koalitionsverhandlungen auf der Bundesebene und der Finanzausstattung für die Verkehrsinfrastrukturen zu“, sagte der Bürgermeister verbunden mit dem Dank an die, die sich bislang für die Projekte starkgemacht haben. (kmn)

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