Präsentation in Göttingen: Film über Rassismus im deutschen Alltag

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Berichtet im Film über sein Leben in Deutschland: der Fußballer Gerald Asamoah.

Göttingen. Der Dokumentarfilm „Afro.Deutschland“ von ZDF-Morgenmagazin-Moderatorin Jana Pareigis wird am Samstag, 18. März, in Göttingen vorgestellt.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr im Haus der Kulturen, Hagenweg 2e. Zunächst gibt es ein Rahmenprogramm mit lateinamerikanischen Klängen, deutschem Rap und anderen internationale Musikgenres sowie internationalen Speisen und kulturellen Beiträge aus Lateinamerika, Kamerun und Russland. Der Film wird im Beisein von Jana Pareigis um 17 Uhr gezeigt, die den Streifen mit Susanne Lenz-Gleißner und Adama Ulrich gedreht hat.

Der Streifen beschäftigt sich mit dem Alltagsrassismus in der Bundesrepublik. Pareigis begegnet in dem Film anderen Afro-Deutschen, etwa dem Rapper Samy Deluxe, dem Profi-Fußballer Gerald Asamoah oder dem Zeitzeugen Theodor Michael, der in der NS-Zeit in Völkerschauen auftreten musste. Sie schildern, wie es ist, als schwarzer Mensch in Deutschland zu leben – und was sich ändern müsste.

Der Film „Afro.Deutschland“ wird am 26. März erstmals auf Deutsche Welle TV ausgestrahlt und ist ab dem 27. März auch im Internet verfügbar.

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