Preis: Oberschule Groß Schneen zählt zu besten Schulen Deutschlands

Bundespreisverleihung im Deutschen Historischen Museum in Berlin: (von links) Schulleiter Jens Haepe, Mette Bielefeld, Lea Eckardt und Dr. Bärbel Lübbecke. Foto: nh

Groß Schneen. Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Groß Schneen gehört zu den besten Schulen in Deutschland. Sie wurde in Berlin im Wettbewerb „Starke Schule“ ausgezeichnet.

Bei Deutschlands größtem Schulwettbewerb sind 650 Schulen angetreten, um ihre Stärke unter Beweis zu stellen. In dem von der Bundesagentur für Arbeit, der Deutsche Bank Stiftung, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ausgerichteten Wettbewerb wurde die Carl-Friedrich-Gauß-Schule für ihr besonders intensives Berufsorientierungskonzept und ihr Unterrichtskonzept im „Freien Lernen“ mit dem zweiten Platz auf Landesebene belohnt. Als zweitbeste Schule Niedersachsens, erhielt die Oberschule mit Gymnasialzweig nicht nur einen Geldpreis, sondern war auch zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen.

Schulleiter Jens Haepe und die Personalratsvorsitzende Dr. Bärbel Lübbecke sowie die beiden Schülerinnen Mette Bielefeld (7G1) und Lea Eckhardt (8R1) vertraten die Schule. Während des Aufenthalts in Berlin gab es in verschiedenen Arbeitsgruppen wertvolle Impulse für die weitere Arbeit.

Wichtig ist, dass es auch nach dem Wettbewerb weitergeht: Alle ausgezeichneten Siegerschulen, auch Groß Schneen, profitieren vor allem von der Aufnahme in das bundesweite Netzwerk der besten Schulen. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleiter Zugang zu zahlreichen besonderen Fortbildungen zur Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung.

Das Netzwerk „Starke Schule“ hat sich zu einem Forum entwickelt, in dem sich besonders engagierte Lehrkräfte aus ganz Deutschland austauschen, weiter qualifizieren und über Bundeslandgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten.

„Nachahmen und Abgucken ist dabei, ganz im Gegensatz zu sonstigen Gepflogenheiten in der Schule, ausdrücklich erlaubt und sogar erwünscht“, so sagte es der Bundespräsident Joachim Gauck bei der Preisverleihung. 

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