Preis für die Sielmann-Stiftung: Gespür für die Umwelt

Ort der Bildungsidee: Antje Schlottmann (links) überreichte den Preis an Dr. Susanne Eich und Holger Belz. Foto: Niesen
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Ort der Bildungsidee: Antje Schlottmann (links) überreichte den Preis an Dr. Susanne Eich und Holger Belz.

Herbigshagen. Während Familien am Sonntag versuchten, die Rätsel der Hotspots der Natur zu lösen, ehrte die Repräsentantin der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“, Anja Schlottmann, das Naturerlebniszentrum Gut Herbigshagen der Heinz-Sielmann-Stiftung als eine von 52 herausragenden „Ideen für die Bildungsrepublik“.

Das Gut wurde unter mehr als 1100 Bildungsprojekten ausgewählt, die sich um die begehrte Auszeichnung beworben hatten. „Durch das eigene Erleben der vielfältigen heimischen Tier- und Pflanzenwelt entwickeln Kinder und Jugendliche ein gutes Gespür für ihre Umwelt und einen nachhaltigen Umgang damit“, sagte Anja Schlottmann bei der Preisüberreichung.

„Es geht uns um das Spüren, Erleben, Schützen und Nutzen von Natur. Dann kommt der Wissensdurst von ganz alleine“, sagten Dr. Susanne Eich und Holger Belz, die für die Sielmann-Stiftung den Preis entgegennahmen.

Die Hotspots der Vielfalt sind ein kleiner Teil des Angebots, bei dem die Tourteilnehmer beispielsweise die Lebenswelten eines Teichs, einer Hecke, einer Streuobstwiese, eines Stalls oder Garten spielerisch und mit viel Phantasie kennen lernen können.

Zum Angebot des Sonntags Tages gehörte auch ein Flohmarkt. An ihm nahmen unter anderem die drei elfjährigen Freundinnen Annalena, Laura und Kim teil. „Wir machen das erste Mal mit. Für jeden Einkauf ab zwei Euro gibt es eine Überraschung dazu“, sagten sie geschäftstüchtig.

Thema des Jahres 2013 auf Gut Herbigshagen ist die Mobilität. Dabei geht es unter anderem um die Vermehrung von Pflanzen und wandernde Tierarten, aber auch um Menschen, die beispielsweise als Nomaden umherziehen. (zhp)

100 000 Besucher pro Jahr auf Gut Herbigshagen

Das 110 Hektar große Gut Herbigshagen als Zentrale der Sielmann-Stiftung wird jährlich von rund 100 000 Interessierten besucht.

Zum Angebot gehören unter anderem ein Schulbauernhof mit vielen bedrohten Haustierrassen, Natur-Erlebnispfade sowie ein Reptilien- und Damwildfreigehege. Magnet vor allem für die jüngsten Besucher ist der Nachbau des Kika-Baumhauses aus dem Kinderkanal des Fernsehen. (zhp)

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