Ab 1. August

Preisanhebung: Göttinger Stadtbus-Zeitkarten werden teurer

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Die Göttinger Verkehrsbetriebe müssen aktuell viel Kritik einstecken: Trotzdem werden zum 1. August die Preise für Zeitkarten erhöht. Foto:

Göttingen – Viel Kritik wegen des ausgedünnten Fahrplans durch erkrankte Fahrer gibt es derzeit an den Göttinger Verkehrsbetrieben (GöVB). Zum 1. August steigen dennoch die Fahrpreise für Wochen- und Monatskarten. Von der Kommunalpolitik gibt es jetzt kritische Anfragen.

Die beliebte Bürger- und oder Monatskarte, die übertragbar ist, kostet zukünftig 57 Euro (bislang 54 Euro) im Bus und 53 Euro (bislang 51 Euro) im Vorverkauf. Die Monatskarte im Ausbildungsverkehr ist im Bus künftig für 42,75 Euro (bislang 40,50 Euro) und im Vorverkauf für 39,75 Euro (bislang 38,25 Euro) zu haben. Der Monatspreis für das Jahresabo erhöht sich von 42,50 Euro auf 44,15 Euro.

Unverändert bleiben hingegen die Preise für Einzelfahrscheine. Die Einzelfahrt kostet weiterhin 2,40 Euro für Erwachsene und 1,20 Euro für Kinder. Auch die Preise für das neu eingeführte Handy-Ticket bleiben gleich.

„Wohlwissend, dass diese Maßnahme zu Zeiten der Fahrtausfälle unpassend erscheint, möchten wir auf die lange Vorbereitungszeit solcher Maßnahmen im Verhältnis wirtschaftlicher Notwendigkeiten hinweisen“, heißt es in einer Stellungnahme der Göttinger Verkehrsbetriebe zu der Preiserhöhung bei den Zeitkarten. Das Plus bei den Preisen sei schon vor Monaten im Aufsichtsrat beschlossen worden.

Gleichzeitig weist das Unternehmen darauf hin,  dass permanent in neue Vertriebs- und Fahrzeugtechnik investiert werde, um einerseits die Beförderung der Fahrgäste in den Bussen weiter zu verbessern und andererseits den ständig wachsenden Umweltansprüchen gerecht zu werden. „Hinzu kommen jährlich steigende Personal-, Material- und Verbrauchskosten“, heißt es weiter.

Unterdessen nimmt der Druck der Kommunalpolitik auf die Göttinger Verkehrsbetriebe deutlich zu: So will die CDU-Ratsfraktion zur nächsten Sitzung des Umweltausschusses am Donnerstag, 29. August, wissen, warum das dynamische Fahrplaninformationssystem der GöVB nur unzureichend beziehungsweise gar nicht funktioniert. Außerdem stellen die Christdemokraten um Fraktionschef Olaf Feuerstein die Frage, wann das System wieder funktioniert.

Zudem will die CDU erreichen, dass sich Fahrgäste direkt via Internet über kurzfristige Fahrplanänderungen beziehungsweise Ausfälle bon Fahrten bei der GöVB informieren können.

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