Gewinner nehmen am Niedersachsen-Entscheid teil

Preise für junge Filmemacher

Die Gewinner: Die Preisträger des Wettbewerbs „Göttinger Filmklappe“ wurden geehrt. Foto: Brüßler

Göttingen. Die Sieger der Göttinger Filmklappe stehen fest. Die jungen Filmemacher wurden am Samstag im Cinemaxx ausgezeichnet. Insgesamt 22 Einsendungen hatte die Jury zu begutachten.

Alle Gewinnerfilme wurden im Kino gezeigt und fanden großen Anklang bei den 200 Gästen. Die Erstplatzierten bekommen ein Preisgeld von 200 Euro und nehmen an der Niedersächsischen Ausscheidung in Aurich teil.

Uli Gutenberg, medienpädagogischer Berater des Landes Niedersachsen, erklärte die Kriterien für die Vergabe der Filmklappe: „Hinter der Filmklappen-Idee steckt die Hoffnung, dass sich Kinder mit Geschichten beschäftigen und diese dann mit der Kamera zu erzählen versuchen. Dabei kommt es uns auf die technische, gestalterische Umsetzung, aber auch auf die Fantasie, die schauspielerische Leistung und die Geschichte an sich an.“ Moderator Lars Wätzold führte durch das zweistündige Programm.

In der Kategorie Grundschule belegten Nils, Calvin, Maja und Jan mit dem „Pirat vom Rauschebart“ den ersten Platz. Die Schüler der Göttinger Hölty-Grundschule vertonten und bebilderten darin comicartig eine Geschichte von wahrer Freundschaft.

Die Heinrich-Böll-Schule Göttingen gewann mit ihrem Film „Der goldene Knochen“ den ersten Platz in der Kategorie Förderschule. Claudia Raabe vom Verein „Blickwechsel“ sagte in ihrer Laudatio: „Der Film hat die Jury restlos überzeugt. Technisch, dramaturgisch und schauspielerisch war das einfach toll, außerdem war die Geschichte um die Rettungsaktion eines an den Rollstuhl gefesselten Mädchens sehr spannend!“

Die Sekundarstufe I wurde in zwei Kategorien geteilt: Bei den Klassen fünf bis sieben gewann der Lateinkurs des Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums mit dem Figuren-Beitrag „Alltag in Rom“. Ein Schüler der sechsten Klasse berichtete: „Wir haben den Film in nur zwei Tagen in insgesamt 14 Stunden gemacht.“ Bei den Klassen acht bis zehn überzeugte der Film „Der Gestaltenwandler“ von Sophie Lindenblatt, Schülerin der Voigt-Realschule Göttingen. Er thematisiert eindrücklich den Tod und übernatürliche Kräfte. In der Kategorie Sekundarstufe II gewann der Film „Albtraum“ der Familie Giro vom Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasium, der Vertrauen und Geborgenheit als Filmmotiv hatte und Musik großartig einzusetzen wusste. Der Film kam ohne ein einziges Wort aus.

Junge Hauptdarstellerin

Den Zuschauen gab der Film „Die Welt von morgen“ der Göttinger Hölty-Grundschule gleich einige Rezepte mit auf den Weg, wie alle Mutter Erde pflegen können. „Für jeden ist es nur ein bisschen Arbeit die Welt besser zu machen, das wollten wir zeigen“, sagte die junge Hauptdarstellerin, die stellvertretend den Sonderpreis entgegennahm. (zli)

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