Göttingen: Bei Verstoß droht Ausschluss von der Fahrt

„Pro Bahn“ Südniedersachsen ermahnt zum Maskentragen

Auf der ICE-Trasse Hannover-Göttingen waren etwa 140 Kilometer Gleise, 47 Weichen, 243.000 Schwellen und 405.000 Tonnen Schotter für die Sanierung erforderlich. 
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„Pro Bahn“ Südniedersachsen ermahnt zum Maskentragen beim Bahnfahren.

An der Pflicht für alle Fahrgäste, in Bussen und Bahnen Alltagsmasken zu tragen, führt nach Ansicht des Fahrgastverbands „Pro Bahn“ Südniedersachsen kein Weg vorbei.

Göttingen – Wie der Verband mitteilt, gehöre es zu den Aufgaben aller Verkehrsbetriebe, ihre Fahrzeuge zu beschildern und im Fall von Verstößen um die Einhaltung der Tragepflicht zu bitten.

„Notfalls muss uneinsichtigen Fahrgästen ohne Maske die Beförderung verweigert werden“, sagt „PRO BAHN“-Sprecher Gerd Aschoff: „Das liegt im Interesse der großen Mehrheit der Fahrgäste, die sich eindeutig an die Tragepflicht halten, und kein Verständnis dafür aufbringen, wenn einzelne Unternehmen wie die Göttinger Verkehrsbetriebe den Kopf einziehen und die Tragepflicht nicht durchsetzen wollen.“

Der Verband erinnert daran, dass schon kleine Verstöße wie das Mitführen einer Bierdose und offener Speisen zum Ausschluss von der Fahrt führten. Es sei nicht einzusehen, dass beim Gesundheitsschutz kein klares Vorgehen der Göttinger Verkehrsbetriebe zu verzeichnen ist. „Die konsequente Einhaltung der Tragepflicht für Alltagsmasken liegt auch im Interesse der Verkehrsunternehmen, denn sichtbare Nachlässigkeiten haben zur Folge, dass aufmerksame Fahrgäste wegen dieser Nachlässigkeiten Busse und Bahnen leider meiden“, sagt Aschoff.

Die Göttinger Verkehrsbetreibe weisen darauf hin, dass die Fahrzeuge sowie ein Großteilstellen Haltestellen mit Hinweisen auf die Maskenpflicht beschildert wurden. Außerdem weist das Unternehmen auch in den digitalen Medien immer wieder auf die Pflicht zur Maske hin. Leider gibt es laut GöVB immer wieder Fahrgäste, die sich nicht an die Vorgaben halten. „Das sind aber nur wenige“, sagte eine Unternehmenssprecherin. Die GöVB bitten darum, dass Fahrgäste Maskenmuffel selbst zunächst einmal ansprechen. Sollte das nicht fruchten, so bittet das Unternehmen darum, sofort den Fahrer zu informieren. Die Fahrer fordern bei Nichtbeachtung der Maskenpflicht notfalls das Ordnungsamt beziehungsweise die Polizei an. „Wir alle möchten, dass die Maskenpflicht ernst genommen wird, damit alle problemlos und ohne Sorgen Bus und Bahn nutzen können und die Fahrgastzahlen steigen.“ (Fabian Becker und Bernd Schlegel)

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