Künftige Mathe-Lehrer nutzen Sammlung

Projekt für Mathelehrer wird unterstützt: Modelle helfen verstehen

Göttingen. Mit 122.000 Euro wird ein Projekt der Universität Göttingen zur Ausbildung zukünftiger Mathematik-Lehrer unterstützt. Ziel ist es, die mathematische Sammlung der Uni zu nutzen, um mit deren Modellen und Instrumenten mathematische Zusammenhänge begreiflich zu machen.

Mit diesem neuen Pflicht- und Wahlangebote für erfahrbares Lehren und Lernen hat sich die Uni erfolgreich an der Initiative der Stiftung Mercator „SammLehr – an Objekten lehren und lernen“ beteiligt.

Studierende im Masterstudium sollen lernen, mit Objekten der Sammlung zu arbeiten, um später im eigenen Unterricht Schülern mathematische Zusammenhänge zu vermitteln. Geeignete Stücke aus der Sammlung der Universität sollen für die mathematische Begriffsbildung und für forschendes Lernen weiterentwickelt und geeignete Ausstellungsstücke für Schulen reproduziert werden.

Die Universität Göttingen verfügt über 30 wissenschaftlich wertvolle Sammlungen in den Naturwissenschaften, den Geistes- und Kulturwissenschaften und der Medizin. Das Projekt „KLEIN: Kulturell bildende Lernobjekte entwickeln, implementieren, neu machen“ gehört zum Konzept der Universität, das Potenzial ihrer Sammlungen für Forschung und Lehre zu entfalten. Die Auszeichnung der Stiftung Mercator unterstützt diese Strategie: Die Georgia Augusta gehört zu den neun von insgesamt 54 Universitäten, die für ihr Konzept einer stärker objektbezogenen Lehre ausgezeichnet wurden. (shx)

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