Prozess um Sex-Überfall: Student kommt gegen 10.000 Euro auf freien Fuß

Ein Student, der sich wegen schwerer sexueller Nötigung und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Göttingen verantworten muss, ist am Mittwoch auf freien Fuß gekommen.

Zuvor hatte seine Familie 10.000 Euro abgeliefert, die das 28-jährige Opfer als Schadenswiedergutmachung erhalten soll. Daraufhin hatte die Kammer dem 24-jährigen Physik-Studenten Haftverschonung gewährt. Allerdings verhängte das Gericht Auflagen: So muss er wieder in seine alte Wohnung einziehen und darf keinen Kontakt zum Opfer aufnehmen.

Der 24-jährige Mann saß seit September vergangenen Jahres in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf ein. Der Mann soll zuvor bei einer Partyveranstaltung am Göttinger Klinikum gegen 4.40 Uhr morgens eine Studentin überfallen und mit brutaler Gewalt gezwungen haben, sexuelle Handlungen zu erdulden.

Schwere Verletzungen

Das Opfer habe durch das Würgen schwere Verletzungen erlitten und sei bis heute psychisch stark beeinträchtigt. Der Prozess wird in Kürze fortgesetzt.

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