Initiative setzt sich die Chancengleichheit von benachteiligten Kindern ein

Mit dem Quad auf Spendentour

Quad-Gruppe
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Quad-Tour: Bevor Bernd Siggelkow (Bildmitte) und seine Quad-Gruppe in Göttingen starteten, hatten Schüler der Groner Erich-Kästner-Grundschule die Gelegenheit, sich die vierrädrigen Motorräder aus nächster Nähe zu betrachten.

Göttingen. Einen erlebnisreichen Tag hatten in dieser Woche acht Schüler aus dem Göttinger Stadtteil Grone. Sie durften auf einem 50 Kilometer langen Teilstück der „Arche-Quadtour 2013“ auf einem von mehreren vierrädrigen Motorrädern mitfahren und hatten dabei jede Menge Spaß.

Die Idee zu der Tour, die in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet und an der sich wie bereits 2012 die „Quad Freunde Harz“ beteiligen, hatte Bernd Siggelkow, Gründer und Vorsitzender des Kinderhilfswerks Die Arche. „Ziel der Tour ist es, sich für mehr Chancengleichheit für Kinder in unserem Land einzusetzen und um auf Benachteiligungen und Bildungsschwierigkeiten aufmerksam zu machen, mit denen viele von ihnen konfrontiert sind“, sagt Siggelkow. Noch immer hänge die Zukunft eines Kindes hierzulande viel zu sehr von seiner Herkunft ab. „Die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder, die in einem sozial schwierigen Umfeld aufwachsen, sind sehr eingeschränkt.“ Gesellschaftlich müsse man daher mehr Verantwortung übernehmen und auch diese Kinder stärker fördern.

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, fährt die Gruppe innerhalb einer Woche auf einer Strecke von mehr als 2000 Kilometern von München nach Berlin. Dabei macht sie auch an zehn Standorten der „Arche“ Station. Während der gesamten Tour werden zudem Spenden gesammelt, um damit kostenlose Förderangebote für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Bei der Erstauflage im vergangenen Jahr waren so 80.000 Euro zusammengekommen. (per)

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