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Dumm gelaufen: Radfahrer in Hannover wird bestohlen und bekommt selbst eine Anzeige

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Von: Melanie Zimmermann

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Ein Mann macht einen Atemalkoholtest.
Ein 50-jähriger Radfahrer aus Hannover kam betrunken zur Wache, um Anzeige zu erstatten. Das Ergebnis seines Atemalkoholtests: 2,32 Promille. (Symbolbild) © Uli Deck

Ein Radfahrer kommt auf die Wache der Bundespolizei in Hannover, um Anzeige zu erstatten. Beim Verlassen läuft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn.

Hannover – Damit hatte ein Radfahrer in Hannover wohl nicht gerechnet: Als er bei der Bundespolizei eine Anzeige wegen Diebstahls aufgeben will, bekommt er am Ende selber eine. Der Mann war mit 2,3 Promille mit dem Rad zu Wache gefahren.

Ein 50-jähriger Radfahrer erschien am Donnerstag, 26. Mai gegen 2.30 Uhr auf der Bundespolizeiwache am Hannover Hauptbahnhof. Der Mann wollte eine Strafanzeige wegen Diebstahls aufgeben. Ihm sei die Geldbörse sowie das Smartphone im Bereich des Hauptbahnhofes entwendet worden, berichtet die Bundespolizei.

Die Beamten bemerkten, dass der Mann aus Hannover offensichtlich alkoholisiert war. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen beachtlichen Wert von 2,32 Promille. Der betrunkene Mann schilderte, dass er mit dem Rad zur Wache gefahren sei.

Radfahrer fährt mit 2,32 Promille auf die Wache, um Anzeige zu erstatten

Dann dämmerte ihm wohl, was ihm blühen könnte und er wollte plötzlich keine Diebstahlsanzeige mehr aufgeben und die Wache stattdessen wieder verlassen. Zu spät, die Beamten leiteten gegen ihn selbst ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

Zusätzlich wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Ab 1,6 Promille im Blut drohen empfindliche Strafen.

Danach gab er schließlich doch noch seine Strafanzeige wegen Diebstahls auf. Den Heimweg musste er zu Fuß antreten.  mzi

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