Raser ignorieren Tempolimit am Unfallschwerpunkt Drammetal

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Ein Unfall von vielen: Um den Unfallschwerpunkt Dreieck Drammetal zu entschärfen, setzt die Polizei auf Blitzer.

Göttingen. Bei Geschwindigkeitskontrollen am Unfallschwerpunkt Autobahndreieck Drammetal hat die Polizei eine Vielzahl von Tempoverstößen feststellen müssen. Innerhalb von zehn Stunden registrierten die Beamten rund 700 Verstöße auf der A7 und der A38.

Bei einer zweistündigen Messung auf der A7 in Richtung Kassel am Freitagnachmittag wurden bei einem Durchlauf von 2500 Fahrzeugen 127 Verstöße festgestellt, darunter 79 im Bereich einer Ordnungswidrigkeit (mehr als 20 Kilometer pro Stunde zu schnell). 14 Schnellfahrer müssen sich demnächst auf ein vierwöchiges Fahrverbot einstellen. Beim „Spitzenreiter des Tages“ löste die Kamera bei Tempo 197 aus. Erlaubt sind 120 Kilometer pro Stunde

Am Sonntag war der Blitzer für acht Stunden auf der A38 im sogenannten „Ohr“ – der Zufahrt zur A7 in Richtung Kassel – aufgebaut. Hier waren die Messwerte aus Sicht der Polizei noch erschreckender: Trotz frühzeitiger und vielfältiger Warnbeschilderung auf eine Temporeduzierung auf erlaubte 30 Kilometer pro Stunde wurden zwischen 8 und 16 Uhr 566 Tempoverstöße (Fahrzeugdurchlauf 3800) dokumentiert.

401 Fahrzeugführer müssen neben einem Bußgeld auch mit Punkten rechnen. Auf 90 von ihnen kommt ein Fahrverbot zu. Darunter sind auch zwei Fahrer, die mit Passagieren besetzte Reisebusse lenkten. Als Spitzenwert verzeichneten die Polizeibeamten ein Auto mit 98 Kilometern pro Stunde.

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