Rettung der Jugendarbeit ist möglich

Göttingen. Der Stadtjugendring (SJR) in Göttingen schießt jährlich viele tausend Euro in Projekte, um die mit der Stadt Göttingen vereinbarten Aufgaben erfüllen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung.

Grund dafür sei, dass das Geld seitens der Stadt nicht reiche. Dieser Missstand dauert seit 2008 an, die Rücklagen des SJR sind aufgebraucht. Doch jetzt ist eine sprichwörtliche Rettung in letzter Sekunde in Sicht.

Die Vertreter der Jugendverbände im Jugendhilfeausschuss haben für die kommende Sitzung am Donnerstag einen Antrag auf überplanmäßige Ausgaben gestellt. Möglich sei dies, da im Etat des Fachbereichs Jugend Mittel frei seien, die dafür verwendet werden können.

„Immer wieder haben Politik und Verwaltung die Wichtigkeit und gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit von Jugendverbänden uns und den Jugendleitern gegenüber betont. Mehrfach wurde gesagt, man wolle Möglichkeiten nutzen, um die Unterstützung der Ehrenamtlichen sicherzustellen, zuletzt auf der Juleica-Ehrung im November“, sagte Felix Rosenkranz vom SJR. Dann habe man seitens der Entscheidungsträgern immer wieder auf das Entschuldungshilfepaket verwiesen, das die Ausgaben nicht zulasse. „Die überplanmäßige Ausgabe ist unter dem Entschuldungshilfepaket problemlos möglich, unter anderem, weil Jugendarbeit eine Pflichtleistung nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz ist. Auch der Doppelhaushalt steht ihr nicht entgegen. Politik hat also am Donnerstag die Chance, dem SJR zu helfen. Sie muss es nur tun“, appelliert Rosenkranz. (kmn)

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