Arbeiterwohlfahrt investiert 2,7 Millionen Euro

Richtfest: Neues Domizil für psychisch kranke Senioren in Göttingen

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Richtfest: Die erste geronto-psychatrische Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt an der Kiesseestraße in Göttingen wird Ende des Jahres fertiggestellt sein. Über das Projekt freuen sich die AWO-Vorsitzende Dagmar Freudenberg und AWO-Geschäftsführer Dr. Michael Bonder (rechts). 

Göttingen. Ende des Jahres soll die erste geronto-psychiatrische Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Göttingen fertiggestellt sein. Die Einrichtung ist wichtig für psychisch kranke Senioren.

Mit dem rund 2,7 Millionen Euro teuren Neubau reagiert die AWO auf die demografische Entwicklung mit einer älteren Bevölkerung, für die es kaum Angebot gibt. Er soll als Tages- und Begegnungsstätte für bis zu 20 ältere, psychisch erkrankte Menschen dienen, sagte AWO-Vorsitzende Dagmar Freudenberg beim Richtfest für das Gebäude an der Kiesseestraße.

Ergotherapiepraxis

Außerdem wird das neue Gebäude die Ergotherapiepraxis von Bärbel Stülpnagel aufnehmen sowie zwölf psychisch beeinträchtige Menschen in drei Wohngemeinschaften und zwei Einzelwohnungen beherbergen, um sie auf ein selbst bestimmtes Leben vorzubereiten. Zudem sind Büroräume für die Beschäftigten vorgesehen.

Mit dem Angebot im angrenzenden AWO-Trialog-Wohnheim für psychisch erkrankte Menschen, das vom rund 600 Quadratmeter großen Neubau über einen Verbindungstrakt erreicht werden kann, erhöhen sich die Kapazitäten in der Tagesbetreuung auf 60 Menschen. „Wir hoffen, dass sich die Menschen hier wohlfühlen“, sagte Dagmar Freudenberg. Göttingens Sozialdezernentin Petra Broistedt nannte den Neubau einen „wichtigen Schritt“ für Patienten und AWO. (zhp)

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