Rindviecher wieder auf Harzer Bergwiesen

Publikumsmagnet: Der Auftrieb des Weideviehs bei Wildemann im Oberharz lockte am Pfingstsonntag tausende Besucher an. Foto: dpa

Göttingen/Harz. Eine Attraktion wie es sie sonst nur in den Alpen gibt: Mehr als 2000 Schaulustige haben am Sonntag den Viehaustrieb im Oberharzer Ferienort Wildemann beobachtet.

Das Rote Harzer Höhenvieh wurde am Morgen bunt geschmückt und bei einem Umzug durch die Straßen und das Flüsschen Innerste getrieben. Danach bezogen sie auf den Bergwiesen oberhalb des Dorfes ihre Sommerweiden.

Bei der Traditionsveranstaltung wurde die Herde von Hirten in Trachten, Harzer Kiepenfrauen, Peitschenknallern und Fuhrleuten begleitet.

Den Namen „Damenkapelle“, der sie weit über Wildemann hinaus bekanntgemacht hat, verdanken die Tiere dem Geläut der umgehängten Kuhglocken.

Das Rote Höhenvieh ist eine vom Aussterben bedrohte Rinderrasse. Der niedersächsische Landvolkverband hatte sie 2002 zur Nutztierrasse des Jahres gekürt. (dpa/tko)

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