200 Feldbetten: Notunterkunft für Flüchtlinge in Rosdorf

Feldbetten werden aufgebaut: DRK bereitet Notunterkunft für 200 Flüchtlinge vor. Foto: Geier

Rosdorf. Im Akkord bauten am Montagmittag 50 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes 200 Betten in der Turnhalle der Anne-Frank-Schule in Rosdorf auf.

Bis auf Weiteres dient die Sporthalle als Notunterkunft für die 200 Flüchtlinge aus Groß Schnee, die vom Hochwasser überrascht wurden.

Es ist eine schweißtreibende Arbeit, „die wir gerne machen“, sagte ein DRK-Mitglied von ihnen. Schon am Vormittag waren die Betten, Decken und Vorräte nach Rosdorf gebracht wurden.

Lesen Sie dazu auch:
Schwere Regenfälle in Friedland: Asylbewerber in Sicherheit gebracht

In Rosdorf wurde für die traumatisierten Flüchtlinge von den Helfern auch eine warme Mahlzeit vorbereitet. Gegen 13 Uhr trafen die Flüchtlinge bei ihrer Unterkunft ein.

Bis zum Ende der Sommerferien sollen die Flüchtlinge, die überwiegend aus Syrien und dem Irak kommen, dort untergebracht werden. Auch der Arbeiter Samariter Bund war an der Umquartierung beteiligt.

Vom Lager Friedland inklusive der Außenstellen bei Duderstadt und ab sofort in Rosdorf werden etwa 3000 Flüchtlinge betreut. Das Lager Friedland versucht die Zahl zu reduzieren.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.