Fahndung bislang erfolglos

Flucht aus der Sicherungsverwahrung beim Toilettengang

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Entwichen: Im Neubau für Sicherungsverwahrte (Gebäudeteil vorn links) auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Rosdorf lebte der 53-Jährige flüchtige Mann.

Göttingen. Ein 53-jähriger Sicherungsverwahrter aus der Justizvollzugsanstalt Rosdorf ist am Mittwochmittag während einer begleiteten Ausführung bei Leipzig entwichen.

Wie das Justizminsterium in Hannover am Abend bestätigte, suchte der Mann dort im Haus seiner Schwester in Leipzig die Toilette auf. Diese Gelegenheit nutzte er zur Flucht. Zwei Vollzugs-Mitarbeiter hatten den Mann nach Leipzig begleitet. Eine sofortige Fahndung führte bis zum Abend nicht zum Erfolg.

Der Mann befindet sich seit 2012 in Sicherungsverwahrung, seit zwei Jahren in Rosdorf. Vorab verbüßte er eine Freiheitsstrafe von neun Jahren wegen Vergewaltigung in Tateinheit mit Körperverletzung. Der 53-jährige Deutsche ist mehrfach vorbestraft.

2013 war er bereits einmal von einem Ausgang nicht zurückgekehrt. Eine Vielzahl von „vollzugsöffnenden Maßnahmen“ in Begleitung von Bediensteten seien danach aber ohne Auffälligkeiten verlaufen.

Der Unterausschuss Justizvollzug und Straffälligenhilfe sowie der Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen des Niedersächsischen Landtages wurden am Mittwoch über die Entweichung informiert.

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