Geologische Daten: Bergbauamt bohrt im Bereich Friedland und Rosdorf

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Diese Fahrzeuge rücken zum Bohren aus: Die Aktion des Niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie läuft in dieser Woche.

Friedland/Rosdorf. Das Niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bohrt derzeit im Gebiet der Gemeinden Rosdorf und Friedland. Damit werden Geländearbeiten aus dem Vorjahr fortgesetzt.

Das Landesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Bohrarbeiten nichts mit den Themen Fracking, Kohlendioxid-Speicherung oder Endlagerung radioaktiver Abfälle zu tun haben.

Die Tiefe der geplanten sieben Bohrungen ist abhängig von den geologischen Verhältnissen. In der Regel wird zehn bis 30 Meter, maximal 100 Meter tief gebohrt. Mit den Bohrungen wird der Schichtenaufbau erkundet. Das LBEG setzt hierfür ein Verfahren ein, bei dem das Bohrgut ausschließlich mit maschineller Hilfe an die Oberfläche gefördert wird. Während des Bohrprozesses werden keine Flüssigkeiten oder chemischen Zusätze verwendet. Die Experten des LBEG untersuchen anschließend, wie die geologischen Schichten aufgebaut, zusammengesetzt und verbreitet sind. Die Ergebnisse liefern wertvolle Informationen zur Entstehungsgeschichte der Region.

Bei dem Bohrprogramm handelt es sich um kontinuierliche Arbeiten der geologischen Landesaufnahme, wie sie flächendeckend in ganz Niedersachsen laufen. Gesammelt werden dabei geologische Grundlagendaten.

Die mobile Bohranlage des Landesamtes ist das gesamte Jahr über in verschiedenen Regionen Niedersachsens im Einsatz. Wie bei allen Bohrungen der geologischen Landesaufnahme, werden auch die in diesem Gebiet erzielten Ergebnisse nach Abschluss der Arbeiten in die „Bohrdatenbank Niedersachsen“ eingestellt. Sie sind anschließend über den Kartenserver auf der Internetseite des LBEG für alle Interessierten einsehbar.

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