Nach Gefahrgut-Unfall bei Rosdorf: Pause bei der Entsorgung

Spezielle Transport-Container: Darin werden die Überreste des Gefahrgutunfalls zur Verbrennungsanlage gefahren. Foto: von Polier

Dramfeld. Die Arbeiten zum Verpacken der Überreste des A7-Gefahrgutunfalls unter der Brücke der Autobahn 38 bei Dramfeld ruhen über das Wochenende. Am Montag geht es weiter.

Das sagte am Freitag Ulrich Lottmann, Pressesprecher des Landkreises Göttingen. Wie lange die Arbeiten am Ende dauern werden, ist weiterhin unklar. Am Donnerstag hatte sich herausgestellt, dass einige der Fässer bei dem Unfall kurz vor Weihnachten deutlich stärker als urspünglich erhofft beschädigt wurden.

Deshalb muss der gefährliche Inhalt nun mühsam in kleine Behälter umgepackt werden. Am Freitag wurde eine weitere Ladung mit den Überresten des Gefahrgutunfalls zur Verbrennungsanlage nach Bramsche gebracht.

Auch über das Wochenende wird der Bereich unter der Autobahnbrücke weiterhin ständig bewacht, um jede mögliche Gefährdung auszuschließen. Nach Angaben von Lottmann waren die fünf Mitarbeiter der Firma Remondis seit dem vergangenen Wochenende immer im Einsatz. Nun brauchen sie eine Erholungspause.

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Bei dem Sonderabfall, der entsorgt werden muss, handelt es sich um Aluminiumphosphid. Ein Lastwagen mit dem Schädlingsbekämpfungsmittel war am 19. Dezember auf der Autobahn 7 bei Rosdorf verunglückt. Dabei war ein Autofahrer ums Leben gekommen. (bsc)

Gefahrgutunfall auf der A7 am Freitag

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