Giftfässer: Aufwändige Abstimmung zwischen Behörden

Mit Schutzanzügen im Einsatz: Der Lastwagen mit Schädlingsbekämpfungsmittel war kurz vor Weihnachten auf der Autobahn 7 verunglückt. Foto: Hartung/FW Gleichen/nh

Rosdorf. Noch ist nicht klar, wann genau die acht bei dem Gefahrgutunfall auf der Autobahn 7 bei Rosdorf beschädigten Fässer weggebracht werden.

Sie werden nun rund um die Uhr überwacht. Das ist ein Ergebnis einer Abstimmungsrunde zwischen den beteiligten Behörden und Unternehmen. Sie fand am Mittwoch im Göttinger Kreishaus statt. Die Firma Remondis hatte Ende der vergangenen Woche ein Konzept für die Entsorgung der Fässer vorgelegt. Dies wurde nun von den beteiligten Behörden genau unter die Lupe genommen. Änderungen werden nun eingearbeitet, berichtete ein Sprecher des Landkreises Göttingen. An dem Verfahren sind neben der Gemeinde Rosdorf, der Landkreis, die Niedersächsische Gesellschaft zur Endlagerung von Sonderabfall, die Polizei, die Firma, der die Fässer gehören, sowie Remondis beteiligt. Der Sprecher des Landkreises betonte erneut, dass von den Fässern keine Gefahr ausgeht. Das haben laut Landkreis Messungen ergeben. Das Gelände, auf dem die Fässer in der Nähe der Autobahn 7 lagern, ist abgeriegelt. Außerdem wurden die Fässer mit Beton, Sand und Planen abgedeckt. Wenn das Entsorgungskonzept endgültig steht, wollen Gemeinde Rosdorf und Landkreis in einer Pressekonferenz darüber informieren und Fragen beantworten.

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Bei dem Unfall kurz vor Weihnachten, bei dem ein Mann ums Leben kam, war die Autobahn 7 fast drei Tage gesperrt. Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Rettungsdienste waren mit einem Großaufgebot zur Stelle. Der Lastwagen mit dem Schädlingsbekämpfungsmittel Aluminiumphosphid an Bord war verunglückt. Die unbeschädigten Fässer waren noch vor Weihnachten abtransportiert worden. (bsc)

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