30 neue Krippenplätze sollen entstehen

Landkreis gibt Geld für mehr Krippenplätze in Rosdorf 

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Die Kinderbetreuung in Rosdorf wird ausgebaut. Darüber freuen sich (von links) Martina Richter (Leiterin des Horts), Klaus Hampe (allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters in Rosdorf), Sigrid Jacobis (Vorsitzende des Kreis-Jugendhilfeausschusses), Kreisrat Marcel Riethig, Bürgermeister Sören Steinberg und Heike Lehmann (Leiterin Krippe Flohzirkus). 

Rosdorf. Für neue Krippenplätze greift der Landkreis tief in die Tasche. Gefördert wird unter anderem der Neubau des Horts an der Grundschule mit 100.000 Euro. 

Außerdem gibt es jeweils 30.000 Euro für die Schaffung von zwei Kinderkrippengruppen für unter Dreijährige und 33.500 Euro für den Umbau der Kita in Obernjesa, sagte Kreisrat Marcel Riethig bei einem Ortstermin in Rosdorf unter anderem mit der Vorsitzenden des Kreis-Jugendhilfeausschusses, Sigrid Jacobi, und dem Bürgermeister von Rosdorf, Sören Steinberg.

Steigender Bedarf

Mit dem Ausbau der Kinderbetreuung reagiert die Gemeinde Rosdorf auf den Zuzug und dem gewachsenen Wunsch von Eltern nach der Betreuung ihrer Kinder.

Mit den 30 neuen Krippenplätze steigt deren Zahl auf 100. Außerdem gibt es noch rund 35 Plätze in der Tagespflege. Auf der Warteliste der Krippe Flohzirkus stehen nach Angaben der Leiterin derzeit noch 15 Kinder. Mit den neuen Krippenplätzen steigt die Betreuungsquote in der Gemeinde auf 50 bis 60 Prozent, sagte Riethig. Noch bessere Werte haben die Stadt Göttingen mit rund 72 Prozent und der Flecken Bovenden mit knapp 70 Prozent.

Der Hort an der Grundschule erhält 52 Plätze. Die Gemeinde wartet zurzeit auf die Baugenehmigung. Er soll im Herbst in Betrieb genommen werden. Göttingens Kreisrat Marcel Riethig warnte, das Land Niedersachsen dürfe die Kosten für die angekündigte Beitragsfreiheit für Kitas nicht auf die Kommunen abwälzen. 

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