Gemeinde will Betrug vergessen machen

Kathi geht weiter und Rosdorf steht ein zweites Mal auf

Am Montag ging es los: Kathi Karstedt (links auf dem roten Teppich) beim Tourauftakt vor dem Sanitätshaus O.R.T. Archivfoto: Dittrich

Rosdorf. Der Ärger am Sonntag war groß, als ein mutmaßlicher Betrüger das Projekt „Kathi geht“ dazu nutzte, um sich persönlich zu bereichern. Die Gemeinde Rosdorf reagiert jetzt trotzig.

Unter dem Motto „Jetzt erst recht – Rosdorf steht auf“ sollen am Samstag, 6. Juni, erneut Spenden für Karstedt gesammelt werden. Die inkomplett Querschnittsgelähmte will mit einer geliehenen Neuro-Orthese in sechs Wochen 280 Kilometer rund um Göttingen wandern (HNA berichtete). Die Orthese wird nicht von der Krankenkasse bezahlt, deswegen will Karstedt mit der Aktion das Geld selbst sammeln. Hat sie die Summe von 10.000 Euro zusammen, geht jeder weitere Euro an die Kinderhauspflege Kimbu.

Für die Aktion zeichnet sich Peter Scholz von der mobilen Küche „Suppen Cultur“ verantwortlich. Gesammelt wird vor dem Rewe in Rosdorf am Samstag von 10 bis 14 Uhr. Es gibt Bratwurst, Suppe und anderes mehr. Ab 11.30 Uhr wird Karstedt dabei sein. Sie hatte ihr Projekt auf dem Rosdorfer Lauftag vorgestellt.

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