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Sporthallensanierung: Gemeinde Rosdorf investiert mehr als 650.000 Euro

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Von: Per Schröter

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Gruppenfoto Sporthallensanierung in Rosdorf.
Neue Elektrik: Projektleiter Romano Fontanella (vorne) erläuterte während der offiziellen Freigabe den Beteiligten um Gemeindebürgermeister Sören Steinberg (Dritter von rechts) die technischen Details der gerade abgeschlossenen Sporthallensanierung. © Per Schröter

Mit einer komplett neuen Elektrik ist eine Sporthalle in Rosdorf bei Göttingen fit für die Zukunft. Mehr als 650.000 Euro investierte die Gemeinde.

Rosdorf – Die Gemeinde Rosdorf hat mehr als 650.000 Euro in die Erneuerung der kompletten Elektrik ihrer gemeindeeigenen Sporthalle am Siedlungsweg investiert. Jetzt wurde die Halle wieder offiziell für den Betrieb freigegeben.

Hier wurde ein halbes Jahr lang alles, was mit Licht und Elektrik zu tun hat, komplett auf Links gedreht“, sagte Gemeindebürgermeister Sören Steinberg. Nicht nur, dass die Halle die modernste und hellste LED-Beleuchtung bekommen habe mit Sensoren, die die Lichtstärke je nach Tageszeit und Umgebungslicht automatisch reguliert und bei Nicht-Nutzung auch automatisch abschaltet.

Sporthallensanierung in Rosdorf: Halle ist nun offiziell wieder freigegeben

„Jede einzelne Leitung wurde herausgerissen und ersetzt, Lüftungstechnik und Fluchtwegbeleuchtung im Umkleidebereich erneuert und automatische Lüftungsklappen in der Halle installiert“, so Steinberg.

Die Baukosten dafür beliefen sich auf 635.000 Euro, wobei 257.000 Euro davon über das Sportstätten-Sanierungsprogramm des Landes Niedersachsen, 103.000 Euro über das Sportstättenförderprogramm des Landkreises Göttingen und 24.000 Euro durch die EAM-Stiftung „Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten“ (EKM) gefördert wurden.

Die übrigen 251.000 Euro musste die Gemeinde aus der eigenen Tasche zahlen. „Dazu kommen noch rund 20.000 Euro für die Tontechnik, die ebenfalls komplett erneuert wurde“, sagte der Bürgermeister.

Fördermittel für Sanierung kommen unter anderem vom Land und Landkreis

„Ohne die Fördermittel wäre das alles gar nicht möglich gewesen“, betonte Steinberg. Sein Dank ging aber auch an den Bauausschuss und an den Gemeinderat, wo alle bei der Entscheidung für dieses kostspielige Projekt an einem Strang gezogen hätten.

„Obwohl es in der Halle beim Sportbetrieb jetzt sehr viel heller ist, werden wir künftig rund 60 Prozent Energie einsparen“, sagte der Bürgermeister. Und das sei in Zeiten einer Energiekrise und explodierender Strompreise ja auch ein entscheidender Faktor.

Mit der Erneuerung der Elektrik ist die Sanierung der 1984 gebauten Sporthall, die die Gemeinde vor einigen Jahren für einen symbolischen Euro vom Landkreis übernommen hatte, noch längst nicht beendet.

Sanierungsmaßnahmen gehen weiter: Neue Duschen und neue Tribünen

„Aktuell werden in den Duschen die Armaturen erneuert und im kommenden Jahr werden wir die Tribünen austauschen“, berichtete Rosdorfs Bürgermeister Steinberg.

Insgesamt werde man dann wohl rund eine Million Euro in die Halle, die sowohl von der benachbarten Heinrich-Gruppe-Grundschule als auch von zahlreichen Rosdorfer Vereinen genutzt wird, investiert haben. Dann sei man aber auch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte gut aufgestellt. (per)

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