20 000 Sandsäcke für Elbdeiche

Leere Sandsäcke und Material für das Hochwasser-Gebiet: In Göttingen wurde am Samstag ein Lastwagen auf die Reise nach Lüneburg geschickt.
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Leere Sandsäcke und Material für das Hochwasser-Gebiet: In Göttingen wurde am Samstag ein Lastwagen auf die Reise nach Lüneburg geschickt.

Göttingen. Auch Feuerwehrleute aus dem Raum Göttingen helfen im Hochwasser-Gebiet: Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte in Göttingen haben in der Nacht zu Sonntag etwa 20 000 Sandsäcke nach Scharnebeck bei Lüneburg transportiert.

Ebenfalls an Bord des Feuerwehr-Lastwagens waren drei Füllstationen für die Sandsäcke.

Die Feuerwehr war am Samstagabend um 22.21 Uhr alarmiert worden. Daraufhin wurden aus Duderstadt und von der Feuerwehrtechnischen Zentrale Potzwenden die leeren Sandsäcke zum Stützpunkt der Ortsfeuerwehr Stadtmitte im Göttinger Hagenweg transportiert.

Umladen auf Lastwagen

Nach dem Umladen startete von hier der Lastwagen schon gegen Mitternacht in Richtung Elbe. Mit den Sandsäcken sollen unter anderem die gefährdeten Deiche gesichert werden.

Auch die Göttinger Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost ist an der Elbe im Einsatz. Am Samstagnachmittag gab es Voralarm zum Herstellen der Einsatzbereitschaft. Um 21 Uhr setzte sich der Zug mit über 160 Feuerwehrleuten und etwa 30 Fahrzeugen aus dem östlichen Kreisgebiet von Gieboldehausen aus in Bewegung, sagt der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Keilholz. Zielort ist ein Stadtteil von Magdeburg. Dort werden die Einsatzkräfte unterstützt oder abgelöst. Die geplante Einsatzdauer beträgt etwa fünf Tage. (ysr)

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