2700 Quadratmeter neue Produktionsfläche

Sartorius investiert fünf Millionen Euro in neue Produktionshalle

Schlichte Halle: Sartorius produziert in der neuen Halle Kunststoffteile für den Einmalgebrauch und will auf diesem Gebiet seine Marktführerschaft ausbauen. Das Gebäude bietet 2700 Quadratmeter Produktionsfläche und hat fünf Millionen Euro gekostet. Foto: Schröter

Göttingen. Zwölf Monate Bauzeit, fünf Millionen Euro Investitionskosten und 2700 Quadratmeter neue Produktionsfläche. So lauten die Rahmendaten des neuen Produktionsgebäudes der Sartorius Stedim Plastics GmbH für die Spritzguss-Fertigung von Kunststoffteilen, das am Freitag eingeweiht wurde.

„Mit diesem Neubau sind wir jetzt sehr gut gerüstet, um der steigenden Nachfrage unserer Kunden Paroli bieten zu können“, betonte Uwe Becker, Geschäftsführer der Sartorius-Tochtergesellschaft. Die Kunststoffkomponenten, die in dem Gebäude in der Karl-Arnold-Straße produziert werden, kommen in sämtlichen Einwegprodukten von Sartorius zum Einsatz, wie beispielsweise in Filtern, Einwegbehältern oder Einwegbeuteln für die Biopharmaindustrie. Mit dem Neubau entstanden zwei neue Produktionshallen für zusätzliche Spritzgussmaschinen sowie Flächen für Werkzeugbau und Lager.

„Mit dem anhaltend starken Trend zu Einwegprodukten steigt auch die Nachfrage nach Kunststoffteilen

Neubau Sartorius Produktionsgebäude in Göttingen: links Christian Pradel (kaufmännischer Leiter), Tomas Hackel, Stedim Plastics-Geschäftsführer Uwe Becker, Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und Sartorius-Vorstandsmitglied Volker Niebel schauen sich Kunststoffteile aus der Spritzguss-Produktion an. Foto: Schröter

kontinuierlich“, betonte Volker Niebel, Sartorius-Vorstandsmitglied und dort verantwortlich für die Produktion.

Durch die Erweiterung der Spritzgussfertigung könne der international führende Labor- und Pharmazulieferer künftig die Marktführerschaft im Bereich Einwegtechnologien weiter ausbauen. „Ein wichtiger Schritt für die Wachstumsziele von Sartorius“, sagte Niebel, der auch ein klares Bekenntnis zum Stammsitz Göttingen abgab. „Göttingen ist und bleibt das Herz, der Kopf und der Motor unseres Unternehmens und wir werden den Ausbau der Produktionskapazitäten auch in Zukunft weiter vorantreiben.“

Worte, die Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) nur allzu gern hörte. „Sartorius ist ein Vorzeigeunternehmen, das nehmen wir bei der Stadt sehr wohl wahr“, betonte Meyer, der den Neubau in höchsten Tönen lobte.

Sartorius Stedim Plastics gehört seit sechs Jahren zum Sartorius Konzern. Seit dem Kauf der damaligen Toha Plast wurde kontinuierlich in den Aufbau von Produktionskapazitäten und Personal investiert. Heute arbeiten bei Sartorius Stedim Plastics etwa 110 Mitarbeiter. (per)

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