33 Millionen Euro für britischen Betrieb

Sartorius wächst in der Bioprozesstechnik - Konzern stärkt Position

Auf Wachstumskurs: Die Sartorius AG mit dem Stammsitz in Göttingen hat ein britisches Bioprozess-Spezialunternehmen gekauft. Foto: Kopietz
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Auf Wachstumskurs: Die Sartorius AG mit dem Stammsitz in Göttingen hat ein britisches Bioprozess-Spezialunternehmen gekauft.

Göttingen. Der Göttinger Sartorius Konzern hat am Montag den Kauf der britischen „TAP Biosystems Group plc“ perfekt gemacht. Das Unternehmen hatte über den Teilkonzern Sartorius Stedim Biotech ein Barangebot zum Kauf von TAP unterbreitet. Dem hatte die TAP-Hauptversammlung im November zugestimmt.

Mit der Übernahme baut Sartorius den Bioprozess-Bereich aus, speziell um den Bereich Fermentation in der frühen Phase der Produkt- und Prozessentwicklungen.

TAP Biosystems ist auf das Design und die Entwicklung von sogenannten multi-parallelen Einwegfermentern für kleinere biotechnologische Anwendungen spezialisiert. Außerdem gehören zur Produktpalette automatisierte Zellprozessysteme und Geräte für biotechnologische Anwendungen.

TAP Biosystems mit Sitz in der Grafschaft Herfordshire

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-Sartorius strebt nach oben

nördlich von London beschäftig 160 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2012/13 einen Umsatz von 26 Millionen Euro.

Der Sartorius Konzern ist ein international führender Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter mit den drei Segmenten Bioprozesstechnik, Laborprodukte und Industrie-Wiege-Technik. Sartorius erzielte 2012 einen Umsatz von 845,7 Millionen Euro. 13 Prozent des Umsatzes werden in Deutschland gemacht.

Das 1870 gegründete Göttinger Unternehmen mit Stammsitz in der Universitätsstadt beschäftigt weltweit etwa 6000 Mitarbeiter und hat Handelsvertretungen und Niederlassungen in 110 Ländern. In Göttingen arbeiten etwa 2100 Menschen inklusive der etwa 100 Auszubildenden. (tko)

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