Motor fängt bei bei Breitenworbis Feuer

Sattelzug brennt auf Autobahn 38 aus

Ausgebrannt: Der Sattelzug hatte auf der Autobahn 38 Feuer gefangen.
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Ausgebrannt: Der Sattelzug hatte auf der Autobahn 38 Feuer gefangen.

Breitenworbis. Ein Lastwagen ging am Donnerstag in den Abendstunden auf der Autobahn 38 bei Breitenworbis in Flammen auf. Zuvor war der Laster notdürftig repariert worden.

Zur Mittagszeit stellten Beamten der Autobahnpolizei in Richtung Göttingen einen Sattelzug fest, der mit technischem Defekt vom Fahrer auf dem Standstreifen abgestellt worden war. Der Turbolader der Zugmaschine, so die Vermutung des Fahrzeugführers, hatte seinen Dienst versagt. Da es einem Betrieb aus Nordthüringen nicht möglich war, den Schaden vor Ort und nicht vor Samstag zu reparieren, entschloss sich der Spediteur aus dem Landkreis Nienburg einen mobilen Instandsetzungsbetrieb aus seinem Heimatlandkreis mit der Reparatur zu beauftragen.

Am späten Abend trafen die Mechaniker am Pannenfahrzeug ein und reparierten das Fahrzeug notdürftig. Zur eigentlichen Reparatur sollte die Sattelzugmaschine zum etwa zehn Kilometer entfernten Rastplatz Eichsfeld-Nord fahren. Zwar schaffte es der Sattelzug noch durch den Höllbergtunnel zu fahren, doch kurz vor der Anschlussstelle Breitenworbis geriet der Motor in Brand.

Der 44-jährige Lkw-Fahrer versuchte mit einem Feuerlöscher, die Flammen zu ersticken, was ihm aber misslang. Die zur Hilfe gerufenen Freiwilligen Feuerwehren aus Breitenworbis und Worbis konnten das Ausbrennen der Sattelzugmaschine nicht mehr verhindern. Auch ein Teil des Anhängers sowie drei Paletten Holzpellets fielen den Flammen zum Opfer. Wie hoch der Schaden ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden, da auch eine größere Fläche der Fahrbahn in Mitleidenschaft gezogen wurde. (bsc)

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