Schicksal der Klingebiel-Zelle bleibt offen

Die unter Denkmalschutz stehende kunstvoll ausgemalte Zelle.

Göttingen. Der Göttinger Rat will zunächst in den Ausschüssen über die unter Denkmalschutz stehenden Wandmalereien des langjährigen Psychatriepatienten Julius Klingebiel im Maßregelvollzugszentrums Moringen in Göttingen sprechen, bevor er eine Entscheidung fällt.

Die SPD hatte sich in einem Antrag dafür ausgesprochen, die Zelle an ihrem Platz zu belassen und nicht nach Hannover ins Sprengel-Museum abzugeben.

Nach Auffassung der Göttinger Sozialdemokraten sollte die unter Denkmalschutz stehende kunstvoll ausgemalte Zelle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Feste Haus selbst, das durch einen Neubau ersetzt wird, könnte, so der SPD-Vorschlag, als Probenmöglichkeiten für Musikgruppen genutzt werden. (zhp)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.