Pflanzenbörse im Forstbotanischen Garten der Universität lockte viele Besucher an

Schlaraffenland für Hobby-Gärtner

Pflanzen und Gemüse: Die Pflanzenbörse im Forstbotanischen Garten war gut besucht – leider boten nur wenige Standbetreiber ihre Waren an. Foto: Schröter

Göttingen. Klein, aber fein. Mit diesen wenigen Worten lässt sich die herbstliche Pflanzenbörse umschreiben, die der Freundeskreis der Botanischen Gärten Göttingen am Samstag bereits zum 19. Mal auf dem Gelände des Forstbotanischen Garten im Universitäts-Nordbereich veranstaltete.

„Die Zahl der Besucher ist wie immer groß, aber wir hatten noch nie so wenig Aussteller wie in diesem Jahr“, zeigte sich Organisator Volker Meng etwas ratlos. Von den zehn Ausstellern, die sich für die Börse angemeldet hätten, seien nur vier erschienen. „Woran das liegt, weiß ich auch nicht, aber vielleicht war der Zeitpunkt doch etwas zu früh gewählt.“

Dass die Besucher ihr Kommen dennoch nicht zu bereuen brauchten, lag an teils selten, in jedem Fall aber hochwertigen Pflanzen, die der Forstbotanische Garten, der Neue Botanische Garten und die beiden privaten Aussteller im Angebot hatten.

„Der Forstbotanische Garten hat diesem Herbst beispielsweise ein ausgefallenes Sortiment seltener Kletterpflanzen und Pfingstrosen-Wildarten sowie einiger schöner Glockenblumen zu bieten“, so Meng. Dabei sei wichtig zu erwähnen, dass es sich bei diesen Pflanzen ausnahmslos um Überschussproduktion handelt. Außerdem stünden nur Pflanzen zum Verkauf, die sonst nicht zu haben seien.

„Damit stellt die Pflanzenbörse für Baumschulen auch keine Konkurrenz dar“, sagte Volker Meng. (per)

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