Seniorengerechte Wohnungen für Studenten

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Heute Studentenwohnheim, morgen Haus für ältere Bewohner: In der Theodor-Heuss-Straße 13 in der Göttinger Nordstadt ist als Gemeinschaftsprojekt von Städtischer Wohnungsbau GmbH und Studentenwerk Göttingen ein zukunftsweisendes Haus entstanden.

Göttingen. Die Städtische Wohnungsbau GmbH und das Göttinger Studentenwerk haben ein Studentenhaus gebaut, das später zum seniorengerechten Wohnen umgestaltet werden kann.

Bauherr des Blocks, der nur zehn Fahrradminuten vom Zentral-Campus und fünf Minuten von der Universitätsmedizin entfernt steht, ist die Städtische Wohnungsbau. Deren Geschäftsführer Claudia Leuner-Haverich hat am Montagmorgen den Schlüssel für das Gebäude mit insgesamt 33 Zwei-Zimmer-und zehn Drei-Zimmer-Wohnungen für 96 Bewohner an Studentenwerk-Vorstand Prof. Jörg Magull übergeben. Das zuvor abgerissene Studentenwohnheim an gleicher Stelle hatte 60 Wohnplätze. Alle Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen sind bereits vermietet und werden zum Semesterstart bezogen.

Die Planung stammt von dem venezianischen Architekten Sergio Pascolo. Die Baubegleitung des 6,9 Millionen Euro teuren Baus übernahm die Göttinger Architektengruppe Wagener. Und die leisteten Großes, denn das viergeschossige Haus mit 2400 Quadratmetern Wohnfläche wurde in nur gut zwölf Monaten aus der Baugrube gestampft.

Neues Studentenwohnhaus in Göttingen

Angeschoben hatte das Projekt der jetzige Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, seinerzeit noch Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau GmbH. Er mahnte bei der Eröffnung an, dass Bund und Länder generell mehr für den Wohnungsbau investieren müssten. Ein staatliches Wohnungsbauprogramm müsse her, forderte Köhler. (tko)

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