SIMSme als Alternative zu WhatsApp: Polizei setzt auf Post-Messenger

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Landespolizei nutzt Messenger der Post: „SIMSme“, eine Alternative zu „WhatsApp“, soll auf dienstlichen Smartphones installiert werden.

Göttingen/Hannover. Die Polizei in Niedersachsen setzt für die dienstliche Kommunikation künftig auf den Messenger „SIMSme“ der Deutschen Post AG. Er soll auf den dienstlichen Smartphones der Landespolizei installiert werden.

Der kostenlose Dienst, der für Android, Apple iOS und Windows-Phone verfügbar ist, steht seit etwa einem Jahr zur Verfügung und ist eine kostenlose Alternative zum bekannten Messenger „WhatsApp“, an dem es Kritik gibt.

Die Kooperation der Post mit der Polizei soll zunächst für ein Jahr erfolgen, wurde am Mittwoch bekannt. Dazu haben die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen und der Bonner Logistik- und Kommunikationskonzern eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Auch die Nutzung des Programms auf privaten Smartphones wird den Polizeibeamten in Niedersachsen ausdrücklich empfohlen.

Die Übertragung von Nachrichten, Fotos, Videos oder Sprachnachrichten erfolgt verschlüsselt – vom Absender bis zum Empfänger, verspricht die Deutsche Post AG. Nach Angaben des Unternehmens wurde das kleine Smartphone-Programm vom TÜV mit dem „Trusted App“-Siegel für extrem sichere Apps ausgezeichnet. Es ist sogar möglich, „selbstzerstörende Nachrichten“ zu erzeugen, die sich zu einem festgelegten Zeitpunkt automatisch von selbst löschen.

„Der interne mobile Dialog ist in vielen Bereichen wichtiger Bestandteil funktionierender Polizeiarbeit“, sagt Dirk Pejril, Leitender Kriminaldirektor im Innenministerium. Dabei auf sicherem Weg Daten zu übermitteln, sei zwingend notwendig, so der hohe Beamte.

www.simsme.de

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