Gräber, Heiligtümer und Spuren des historischen Schwefelbergbaus identifiziert

Sizilien: Archäologen heben Schatz der Geschichte

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Göttingen. Göttinger Archäologen arbeiten wieder auf Sizilien, um das Hinterland der Stadt Agrigent zu erforschen.

Die 300 Quadratkilometer zwischen der Küstenebene und 1500 Meter hohen Bergen stellen für die Forscher mit zahlreichen historischen Resten ein wahres Geschichtsbuch dar, das nun aufgeschlagen und ausgewertet wird.

Dabei arbeitet die zehnköpfige Gruppe von Prof. Dr. Johannes Bergemann, zu der auch Studierende gehören, ohne Ausgrabungen. Vielmehr wurden seit 2009 bei insgesamt 1000 Kilometer langen Spaziergängen Funde gesammelt und mit Hilfe von Satellitennavigation GPS dokumentiert. Vor allem historische Keramik, Straßen und Reste von Bauten berichten von Griechen, Römern, Arabern, Normannen sowie den einheimischen Sikanern.

Neben Siedlungen wurden Gräber, Heiligtümer und Spuren des historischen Schwefelbergbaus identifiziert. (shx)

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