Kurzfilme zum Thema „Krisenbewältigung“

Sommeraktion: Wettbewerb für junge Filmemacher in Südniedersachsen

Freuen sich auf die Beiträge bei dem Filmfestival: JT-Schauspielerin Katharina Brehl und der Hörspiel-Sprecher Tim Asch, der auch als Heinz-Erhard-Experte bundesweit bekannt geworden ist,
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Freuen sich auf die Beiträge bei dem Filmfestival: JT-Schauspielerin Katharina Brehl und der Hörspiel-Sprecher Tim Asch, der auch als Heinz-Erhard-Experte bundesweit bekannt geworden ist.

Beim Festival und Kurzfilmwettbewerb „film.klasse.südniedersachsen“ können sich junge Kreative aus der Region in diesem Sommer als Filmemacher ausprobieren.

Göttingen/Northeim – Angesprochen sind alle zwischen sechs und 29 Jahren. Es gibt Preise zu gewinnen. Außerdem bieten die Initiatoren, der Verein Peloton und das Filmbüro Göttingen, Workshops an.

Dort können sich Interessierte wichtige Tipps zur Filmproduktion holen.

Bis zum 15. August können die jungen Filmemacher ihre eigenen Kurzfilme, die höchstens neun Minuten lang sein dürfen, einreichen. Behandlen sollten sie das Thema „Krisenbewältigung“. Wie der Film das Thema aufgreift, das ist jedem dabei selbst überlassen, heißt es in von Seiten der Initiatoren.

Die Teilnahme ist allein und auch als Gruppe möglich. Wichtig ist, dass die Filme im Querformat produziert werden, denn die Streifen sollen auf der Leinwand gezeigt werden und nicht zum Instagram-Feed werden.

Damit das Filmemachen noch professioneller wird, gibt es kostenlose Workshops. Am Samstag, 10. Juli, geht es mit Agnes Giese vom Jungen Theater um das Schauspiel. Die Themen Kamera und Ton stehen am Samstag, 17. Juli, beim Seminar mit Sven Schreivogel vom Filmbüro und den beiden Fernsehjournalisten Marco Schulze und Theresa Möckel im Mittelpunkt. Außerdem werden Konzeption und Schnitt angesprochen.

Zudem können sich alle Teilnehmer, die kein eigenes Filmequipment besitzen, über die Kreismedienzentren die notwendige Technik ausleihen. Eine Jury, die sich die Werke anschauen wird, gibt es auch schon: Ihr gehören die Filmexperten Tim Asch, Theresa Möckel, Marco Schulze, Sven Schreivogel und Alexander Siebrecht an. Die fertigen Kurzfilme werden von der Jury in drei Alterskategorien bewertet. Die Premiere der Kurzfilme auf großer Leinwand soll am Samstag, 11. September, im Unikino Göttingen stattfinden. Für die besten Filme in allen Alterskategorien gibt es Preise zu gewinnen.

Der Kurzfilmwettbewerb ist ein Projekt des Vereins Peloton, des Filmbüros Göttingen und von zwei freien Fernsehjournalisten. Unterstützt wird die Aktion vom Göttinger FilmNetzwerk, der Stadt Göttingen, der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film, vom Jungen Theater und von dem Unternehmen Klartext. Zu den Beweggründen, die Aktion zu starten sagt Sven Schreivogel, dass über die Workshops und Kurzfilmwettbewerb nach dem Lockdown des kulturellen Lebens und des Kinos in der Corona-Krise, nun wieder ein Impuls gesetzt werden kann. „Wir haben uns deshalb sehr über die Anfrage von Peloton e. V. gefreut, ob wir die Idee eines Kurzfilmwettbewerbs für junge Menschen unterstützen würden. Natürlich haben wir da gerne zugesagt“, sagt Schreivogel. „Es ist gut, dass solche nachwuchsfördernden Aktionen jetzt wieder möglich sind.“ Sein Filmbüro richte den Blick nicht nur in die Vergangenheit, als Göttingen in den 1950er Jahren ein wichtiges Filmzentrum war. Auch die Zukunft des Standorts spielt für uns eine bedeutende Rolle. „Dazu gehört auch, Nachwuchs an das Medium Film heranzuführen.“ Weitere Infos gibt es hier. (Thomas Kopietz und Bernd Schlegel)

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