Sonderausstellung: Netzwerk für die Paralympics

Eröffneten die Sonderausstellung: Sir Phil Craven und Professor Hans Georg Näder (von links) im Ottobock-Science-Center in Berlin unweit des Brandenburger Tores. Foto: Ottobock/nh

Duderstadt/Berlin. Es ist die zweitgrößte Sportveranstaltung der Welt: Die Paralympischen Spiele. Für viele der Sportler ist das Unternehmen Ottobock heute für nicht mehr wegzudenken. In einer Ausstellung wirft das Unternehmen einen Blick zurück auf 25 Jahre paralympische Kooperation und blickt in die Zukunft.

Professor Hans Georg Näder und Sir Phil Craven haben die Sonderausstellung im Ottobock Science Center Berlin eröffnet. 25 ausgewählte Personen haben ihre emotionalsten Momentaufnahmen von den Paralympics zusammengetragen. „1988 kamen die Paralympischen Spiele als Kurzmeldung auf der Gesundheitsseite in der Tageszeitung vor. Heute erreichen sie die Aufmerksamkeit von Zuschauern und Medien aus der ganzen Welt“, sagte Professor Näder, geschäftsführender Gesellschafter von Ottobock.

Das Vertrauen der Athleten und des Internationalen Paralympischen Komitees bezeichnete er als große Ehre für sein Unternehmen. „Die Leidenschaft für die Paralympics ist längst Teil unserer DNA und wir werden gemeinsam mit den Athleten und unseren Partnern daran arbeiten, dass die Paralympische Bewegung auch in den nächsten 25 Jahren weiter wächst.“

Sir Philip Craven, Präsident des International Paralympic Committee (IPC), dankte dem Unternehmen, das als Weltmarktführer im Bereich Prothetik sein technisches Know-how bei den Paralympics den Athleten aus aller Welt zur Verfügung stellt. „Ottobock ist zu einem der treuesten, zuverlässigsten und vertrauenswürdigsten Partner der Paralympischen Bewegung herangewachsen“, sagte Craven.

Im Jahr 2005 haben das IPC und Ottobock einen Kooperationsvertrag geschlossen und drei Themen im Mittelpunkt in den Mittelpunkt gestellt. Laut Pressemitteilung steigen die Anforderungen an den Technischen Service immer weiter, weil mit der rasanten Leistungsentwicklung der Athleten auch deren Sportgeräte höher belastet seien. Ottobock stelle deshalb internationale Techniker-Teams mit hoher Fachkompetenz zusammen, die notfalls auch während der Wettkämpfe den Sportlern helfen können.

Ängste abbauen

Außerdem geht es um die internationale Wahrnehmung der Paralympischen Spiele. Hier setzen die Duderstädter ihr globales Netzwerk mit eigenen Auslandsgesellschaften in 50 Ländern zugunsten des Behindertensports ein. Aktuell ist die Wanderausstellung „Passion for Paralympics“ zentraler Baustein, informativ und interaktiv Begeisterung für den paralympischen Sport zu wecken und mögliche Berührungsängste abzubauen.

Die Jubiläumsausstellung im Science Center ist noch bis Ende Januar zu sehen.

Kontakt: Science Center Berlin,Ebertstraße 15a, 10117 Berlin. Telefon: 0 30 / 3 98 20 60. Geöffnet donnerstags bis sonntags, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

www.sciencecenterberlin.de

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