Sonntags in die Uni: neues Ticket für die Sammlungen und Museen

Repräsentativ: Das historisches Gebäude Auditorium der Universität Göttingen am Eingang zur Innenstadt, Weender Tor. Dort ist auch die Kunstsammlung der Uni untergebracht. Foto: Kopietz

Göttingen. Mit speziellen Führungen und einer Tageskarte will die Universität ihre Sammlungen und Museen der Universität Göttingen attraktiver machen und mehr Besucher anlocken – auch sonntags und mittwochs nach der Arbeit.

„Wer sich mehrere Sammlungen sonntags anschauen möchte, dem empfehle ich unsere Tageskarte“, sagt Dr. Marie Luisa Allemeyer, Direktorin der Zentralen Kustodie. Mit dem Ticket, das an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen gilt und sechs Euro kostet, können alle sechs Sammlungen der Sonntagsspaziergänge besichtigt werden.

Mit dabei sind: die Kunstsammlung, Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen, Völkerkundliche Sammlung, Musikinstrumentensammlung, Geo-Park und das Zoologische Museum.

Zum neuen Programm „Sammlungen erzählen …“ gehört ein Sonntagsspaziergang mit Hannah Feder. Die Masterstudentin erklärt, warum das Ordnen und Anordnen von Dingen und Gedanken in der Wissenschaft so wichtig ist. Die Führung startet im Alten Auditorium in der Ausstellung „Objekt/An/Ordnung“ und endet in der Ethnologischen Sammlung am Theaterplatz.

Auch die laufende Ausstellung „on/off. Vom Nobelpreis und den Grenzen der Wissenschaft“ in der Alten Mensa am Wilhelmsplatz erweitert das Programm. Sie kann bis zum 28. Mai dienstags bis sonntags von 12 bis 19 Uhr besucht werden. Doktorandin Jessica Korschanowski führt jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat ab 15 Uhr durch die Ausstellung.

Eine „After-Work-Führung“ wird an jedem erstem Mittwoch im Monat ab 17.30 Uhr angeboten (Anmeldung: fuehrungen@on-off.uni-goettingen.de).

Neben Konzerten in der Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen und dem jeweils am ersten Sonntag im Monat in der Kunstsammlung vorgestellten „Kunstwerk des Monats“ können Interessierte in der Musikinstrumentensammlung das balinesische Gongspiel erlernen.

Moderne Hexenjagden erklären die Ethnologen, das Leben von Elefanten, Ammoniten und Mosasauriern die Geowissenschaftler.

Einen Blick in die einheimische Tierwelt gibt es im Zoologischen Museum.

Mit Vorträgen, Mitmachaktionen und Führungen wolle man jede Altersgruppe ansprechen, hebt Marie Luisa Allemeyer hervor. Familien, Senioren und Reisende seien ebenso willkommen wie Schüler.

Alle sechs Sammlungen der Sonntagsspaziergänge sind jeden Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. (zsh/nh/tko)

Weitere Infos: www.uni-goettingen.de/sonntagsspaziergaenge

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.