Göttinger Schüler besuchen Göttinger Aussteller auf der IdeenExpo in Hannover

Im spannendsten Klassenzimmer der Welt

Hannover. Weit mehr als 1000 Schüler aus der Region erleben in dieser Woche Unterricht der ganz anderen Art – im größten Klassenzimmer der Welt. Sie fahren zur IdeenExpo auf das Messegelände.

Dort werden ihnen die Mint-Fächer und -Fachbereiche nähergebracht werden, gibt es Naturwissenschaft und Technik zum Anfassen, Ausprobieren und Spielen. Dabei sind auch viele Aussteller aus Göttingen und Umgebung: Schulen, Universität, Hochschulen und Unternehmen.

„Das ist eine tolle Gelegenheit um Nachwuchs zu werben, junge Menschen für das Thema Physik zu begeistern“, sagt Prof. Dr. Arnulf Quadt vom 2. Physikalischen Institut der Uni Göttingen, die ihre Präsenz bei der IdeenExpo 2013 im Vergleich zu 2011 erweitert hat – auf 300 Quadratmetern können Interessierte Ideen sammeln – so das Motto.

„Hier ist sehr viel Betrieb an unseren Ständen“, bilanziert Beate Hentschel von der Uni-Öffentlichkeitsarbeit am Dienstag zufrieden – und das noch vor dem erwarteten Rekordbesuch am Donnerstag, als die Veranstalter etwa 50 000 Besucher erwarteten.

Am Mittwoch besuchen 100 Acht- und Neuntklässler des Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums die IdeenExpo. Die Achtklässler genießen ihren Freiraum, können tun und lassen, was sie wollen. Bedingung: Am Ende soll in Protokollen das Erlebten geschildert werden, wie Lehrer Karl-Heinz Sass-Schäfer sagt.

Die THG-Schüler staunten nicht schlecht, als sie auch „Kollegen“ aus Göttinger Schulen trafen, die als Aussteller vor Ort sind: Schüler des Max-Planck-Gymnasium und des Hainberg-Gymnasiums. Die HG-Schüler warteten mit einer „Vogelfuttertrennmaschine“ auf. Die nutzbaren Restkörner werden von den Schalen getrennt und erneut verfüttert. Die MPG-Schüler haben einem Roboter via Software beigebracht den Zauberwürfel zu lösen. „Wir hoffen auf den Publikumspreis“, sagte ein Schüler.

Um Interesse und Nachwuchs wirbt auch KWS-Saatzucht aus Einbeck. Per Traktor und iPad können Jugendliche um die Wette sähen: Über einen Bildschirm können alle Besucher des KWS-Standes live sehen, wer im „Jungbauern-Videospiel-Duell“ vorn ist.

Die Universität Göttingen lockt auch über das Schülerlabor X-Lab und viele Versuche die Jungforscher an. Mit im Team sind viele Akteure der Physik-Show. Sie kümmern sich liebevoll um die Kids, erklären, und betreuen die Experimente und Quiz-Stationen.

Bilder vom Besuch

Schüler besuchen Aussteller auf der IdeenExpo in Hannover

Schüler besuchen Aussteller auf der IdeenExpo in Hannover
Schüler besuchen Aussteller auf der IdeenExpo in Hannover © Kopietz
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Schüler besuchen Aussteller auf der IdeenExpo in Hannover
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Schüler besuchen Aussteller auf der IdeenExpo in Hannover
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Auf der großen TV-Bühne schaltet derweil Arnulf Quadt live in die größte Teilchen-Versuchsanlage der Welt, den CERN nach Genf, befragt dort eine Göttinger Kollegin zum Stand der Forschungsdinge. Am Ende startet der nimmermüde Nachwuchswerber Quadt einen Aufruf: „Wir brauchen euch Frauen auch in Führungspositionen in der Physik.“ Begründung: „Ihr könnt einfach große Forschungsgruppen wie bei uns in der Teilchenforschung besser koordinieren als viele Männer.“

Von Thomas Kopietz

Rubriklistenbild: © Kopietz

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