An Mitgliederentscheid teilgenommen

Im Internet bei SPD eingeschlichen: Student muss kein Verfahren fürchten

Till Warning

Göttingen. Dass sich der Göttinger Student Till Warning unter falschem Namen als Richard Deep in die SPD als Mitglied eingeschlichen hat, wird wohl kein juristisches Nachspiel haben.

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Es habe sich kein Anfangsverdacht für eine Straftat ergeben, sagte ein Sprecher der Göttinger Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

Dem Studenten könne man allenfalls eine nicht strafbare Lüge vorwerfen. Das Ganze sei eher als Streich zu werten.

Der 21-Jährige wollte mit seiner Aktion zeigen, dass es möglich ist, das Mitgliedervotum der SPD zur großen Koalition massenhaft zu unterlaufen und somit das Abstimmungsergebnis zu beeinflussen, wie er im HNA-Interview gesagt hatte.

Warning hatte sich im Internet unter falschem Namen erfolgreich um die Aufnahme in die SPD beworben. (tko/lni) Foto: Menecke

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