Studenten der organisierten ohne Budget einen Weihnachtsmarkt für Kimbu

Spendenmarkt aus dem Nichts

Foto mit dem Maskottchen: Die Studenten und Mitglieder der Organisation Kimbu bei der Spendenübergabe. Foto: Privat/nh
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Foto mit dem Maskottchen: Die Studenten und Mitglieder der Organisation Kimbu bei der Spendenübergabe.

Göttingen. Gute Tat zum Weihnachtsfest: Acht Studenten der Universität Göttingen hatten keinen einzigen Euro an Budget – und mehr brauchten sie auch nicht, um einen Weihnachtsmarkt mit internationalem Flair auf die Beine zu stellen.

400 Euro Spenden sind dabei für die Göttinger Kinderambulanz Kimbu zusammengekommen. Wie das geklappt hat, berichtet Organisator Benedikt Pfaffenbach.

Credits – so lautet der Name der begehrten Punkte, die Studenten in ihrem Studium sammeln müssen. Pfaffenbach und seine Mitstudenten haben im Zess-Seminar, das ist die Zentrale Einrichtung für Sprach- und Schlüsselkompetenzen, das Seminar für Projektmanagement belegt. Aus diesem Seminar mit modernem Namen entstand ein ganz traditioneller Nikolausmarkt in der Goßlerstraße.

„Die Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel selbst gab uns für das Projekt grünes Licht“, erzählt Pfaffenbach. „Wir haben einen Glühweinverkauf und eine Tombola mit Preisen organisiert, haben die Leos eingeladen und hatten einen Stand von Terre des hommes mit dabei.“ Unterstützung erhielten sie vom Zindelhof, der den Glühwein und die Dekoration spendete. „Studenten anderer Sprachen der „Zess“ unterstützten uns mit einem Lucia-Kerzenumzug und mit spanischem Gebäck“, sagt Pfaffenbach.

Ein Mitglied der Studentengruppe hatte als Spendenempfänger die Kinderambulanz am Papenberg vorgeschlagen. Sie war den Studenten ein Begriff. Entsprechend groß war dort die Freude, als die jungen Göttinger 400 Euro als Spende für die Arbeit der Ambulanz übergeben konnten.

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