Minister fürchtet um seine Himbeeren

Splitter aus Hannover: Ungebetener Gast bei Kultusminister Grant Hendrik Tonne

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Unserer Hannover-Korrespondent Peter Mlodoch hat wieder genau hingeschaut und zugehört. 

Unser Korrespondent in Hannover, Peter Mlodoch, hat wieder genau hingeschaut und zugehört. Ergebnis: die Splitter aus der Landeshauptstadt.

Ungebetener Besuch suchte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). heim. Im Garten seines Hauses in einem Dorf bei Nienburg stand plötzlich ein Ziegenbock und labte sich an Sträuchern und Rasen. Per Handy-Foto alarmierte Tonnes Frau den in Hannover weilenden Ressortchef. 

Der war zunächst noch amüsiert, vermutete, dass das Tier bei seinem Nachbarn ausgebüxt war. Aber dann folgten weitere Fotos aus der Heimat. Dem Bock waren einige Ziegen-Damen gefolgt und vergnügten sich ebenfalls im Garten. 

Als am Abend noch ein neues Schreckensbild auf Tonnes Handy eintraf, wurde es dem Minister zu bunt. „Jetzt reicht’s, jetzt gehen sie an meine Himbeeren.“ Handfeste Abhilfe konnte er allerdings aus der Ferne nicht leisten.

Post vom russischen Präsidenten Wladimir Putin

Post vom russischen Präsidenten Wladimir Putin hat der niedersächsische Grünen-Abgeordnete Dragos Pancescu bekommen. Nicht von ihm höchst persönlich, aber immerhin in seinem Namen. 

Der Parlamentarier aus Brake hatte Putin und US-Präsident Donald Trump die Resolution seiner Landtagsfraktion für ein atomwaffenfreies Europa geschickt und die Chefs der Supermächte um Unterstützung gebeten. „Auftragsgemäß darf ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Schreiben und der diesem Schreiben beigefügte Entschließungsantrag aufmerksam gelesen und zur Kenntnis genommen wurde“, antwortete die Botschaft der Russischen Föderation in Berlin. 

„Das ist doch schon mal was“, freute sich Pancescu. „Da kann ja der Brief von Präsident Trump nicht mehr weit sein.“

Futuristischer Zackenbau wird zum Besuchermagneten

Vor gut zwei Jahren wurde es endlich eröffnet: das umstrittene Audimax-Gebäude der Leuphana-Universität Lüneburg. Pannen, Zeitverluste, Kostensteigerungen und Korruptionsvorwürfe hatten das vom New Yorker Stararchitekten Daniel Libeskind entworfene Prestige-Projekt begleitet. 

Inzwischen ist der futuristische Zackenbau zum Besuchermagneten avanciert. Der Uni selbst scheint die von vielen Wirren bestimmte Entstehungsgeschichte aber noch irgendwie peinlich zu sein. 

Wie sonst ist der aktuelle Lageplan vor dem alten Verwaltungsgebäude zu erklären? Zwischen all den schwarz eingezeichneten Hörsaal- und Funktionsbauten taucht dort eine grau-weiß schraffierte Fläche auf, bezeichnet als „zukünftiges Zentralgebäude“. 

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