Staatsministerin Cornelia Pieper lobte die Lehrarbeit des Goethe-Instituts

Sprache zur Konfliktlösung

9 Nationen: Staatsministerin Cornelia Pieper (mitte, im blauen Kostüm) traf auf ihrer Stippvisite Deutschlehrer aus aller Welt. Foto: Hühne

Göttingen. Hohen Besuch bekam das Goethe Institut am Freitagmorgen von der Staatsministerin Cornelia Pieper. Die Ministerin aus dem Auswärtigen Amt war auf der Durchreise nach Duderstadt, um sich ins goldene Buch der Stadt einzutragen.

Nach einer kurzen Hausführung durch Institutsleiter Stephan Hoffmann, ließ es sich die Staatsministerin nicht nehmen, ein ausgedehntes Gespräch mit einigen Teilnehmern der Deutschlehrerkurse zu führen. Die Studenten, allesamt Deutschlehrer aus Ländern wie Kanada, Dänemark, Brasilien und Georgien, erzählten von den schulischen Verhältnissen an ihren Schulen. Pieper die nach einer Erkältung stimmlich noch angeschlagen war, hatte viele Anekdoten ihrer Reisen parat, die sie trotz rauer Kehle humorvoll erzählte.

Ein Anliegen war es für die Staatsministerin, die Wichtigkeit von Bildung und Sprache besonders aus weltpolitischer Sicht zu betonen „Unser Ziel ist es, ein vermindertes Konfliktpotential durch Völkerverständigung zu schaffen“, erklärte sie den Deutschlehrern. Auch aktuelle Probleme wie die Bildungssituation in Indien sprach Pieper an. In dem von Kasten dominierten Land, sei Bildung der einzige Weg, um in den sozialen Schichten aufzusteigen. Dass das Land bis heute nur über 1000 Schulen verfügt, sei umso prekärer.

Gerade vor diesem Hintergrund betonte Pieper dass mittlerweile rund 1500 Partnerschulen weltweit existierten. Bis Ende 2014 soll die Zahl sogar auf 2000 Schulen ansteigen. Die vom Auswärtigen Amt koordinierten Partnerschaftsschulen ermöglichten Schülern weltweit die Deutsche Sprache zu lernen.

An die Institutsleitung gewandt lobte Pieper die Arbeit des Göttinger Goethe-Instituts und dessen „hervorragende Koordiation“. (sjh)

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