Göttingen beteiligt sich an weltweiter Kampagne gegen Todesstrafe

Göttingen. Weltweit 1500 Städte machen am Freitag bei der Kampagne „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ mit, und Göttingen ist dabei.

Die Städte erinnern am 30. November daran, dass in vielen Ländern der Welt die Hinrichtung eines Menschen noch immer als legitimes Mittel der Strafverfolgung angesehen wird.

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (CDU) begründet, warum sich Göttingen der Aktion anschließt: „Wir begrüßen jeden Fortschritt, den es auf dem Weg zur vollkommenen Abschaffung der Todesstrafe gibt. Daher ist es wichtig, Flagge zu zeigen, um auf bestehende Missstände hinzuweisen“ Göttingen ist eine von 147 deutschen Städten, die sich an der Kampagne beteiligen.

140 Staaten der Erde haben die Todesstrafe abgeschafft oder wenden sie nicht mehr an. Aber in 58 Staaten werden weiter Menschen mit dem Tod bestraft.

Die Initiative zu dem Projekt stammt von der Gemeinschaft Sant‘Egidio. Die mehr als 60 000 Mitglieder zählende christliche Laienbewegung Sant‘Egidio wählte 2002 den 30. November als Aktionstag, da an diesem Tag 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte. (tko)

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