Entlastung des städtischen Verkehrs

Start zur ersten Tour: Köhler will sichere E-Bike-Strecken in Göttingen

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Start zur ersten E-Bike-Tour der neuen Saison: Bis September wird die Aktion an jedem ersten Donnerstag im Monat angeboten.

Göttingen. Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler erwartet, dass elektrisch betriebene Fahrräder eine wichtige Rolle bei der Entlastung des städtischen Verkehrs und in der näheren Umgebung von Göttingen in Zukunft übernehmen werden.

„Dafür brauchen wir aber sichere Strecken“, sagte er vor dem Start der ersten E-Bike-Tour 2017 des regionalen Stromversorger EAM im Kaufpark, mit dem für das umweltfreundliche Verkehrsmittel geworben werden soll.

Schneller als das Auto

Köhler ist überzeugt, dass E-Bikes inzwischen in vielen Bereichen „deutlich schneller als das Auto“ sind und auch wieder Menschen aufs Rad locken, die davon bislang Abstand genommen haben. Das Stadtoberhaupt sagte weiter, er wolle, dass der Radschnellweg in Göttingen, der in zentralen Bereichen inzwischen fertiggestellt sei, sowohl in Richtung Bovenden als auch in Richtung Rosdorf weiter ausgebaut wird.

Köhler wollte eigentlich selbst bei der ersten E-Bike Tour des Jahres mit rund 60 Teilnehmer mitfahren, Ischias-Schmerzen machten ihm aber einen Strich durch die Rechnung. Er rief den E-Bikers vor dem Start zu: „Sie sind Trendsetter.“

Nach den Worten von EAM-Geschäftsführer Thomas Weber sollen noch vier weitere E-Bike-Touren angeboten werden – bis September jeweils am ersten Donnerstag im Monat. Start ist immer um 18 Uhr vor dem Tegut-Markt am Kauf-Park. Unterstützt wird die Aktion vom Kaufpark Göttingen und dem ASC Göttingen, dessen Präsident Rainer Bolli ebenfalls mit durch die Stadt Göttingen fuhr.

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