Erlöse gehen an Schule im Hochwassergebiet

Ausverkauftes Haus bei Schlagerwettbewerb Theovision

Göttingen. Beim Eurovision Song Contest werden Stars gemacht, deren Halbwertszeit aber oft gering ist. Wer kennt denn heute noch Cascada? Der Eurovision ist dennoch Kult. Und Kult ist auch dessen kleiner Bruder im Theodor-Heuss-Gymnasium der Theovision.

Die 2013er-Veranstaltung am Dienstag mit dem Motto „Wir holen Sterne vom Himmel...“ bringt 500 Besucher in der Aula schon mal in (Ferien-)Stimmung – und ein beachtliches musikalisches Niveau sowie eine professionell von den Schülern bereitete Show auf die Bühne.

Dass es so ist, dafür sorgen 50 Helfer vor und hinter der Bühne sowie natürlich die „Stars“ aus den Klassen 6 bis 11, die, wie es sich für einen Europaschule gehört, für Länder an den Start gehen.

Die Karten für die Show sind in wenigen Minuten verkauft: Die Fans kommen wegen der Hits wie Supersonic, Express, Wahnsinn und Stay – und natürlich wegen der Stars des Abends wie Rebecca Feider und Helene Chaubard-Mackinnon, die mit dem anspruchsvollen „Skyfall“ von Adele beginnen. Und auf der Leinwand ist er zu sehen – na klar – Bond, James Bond.

Umgebaut wird in Windeseile und dazu gibt es einen Foto-Einspieler vom nächsten Starterland Spanien. Dann ein Film in Schwarz-Weiß, zu sehen sind die nächsten Sänger und Musiker beim Proben. Dann sind sie livehaftig da: Katharina Sprott, Finn Starner, Richard Gräve und Nicolas Vogel singen und spielen Nelly Furtados „Feliz Cumpleanos“.

Zwischendrin moderieren Maya Horstmann und Sarah Günther souverän, Felix Kienle und Tobias Egbert launig- lässig, wie Jungs so tun. „Die Herren können wieder Luft holen“, empfehlen sie nach dem Sexy-Auftritt der Achtklässlerinnen, die Christina Aguileras „Express“ singen und tanzen. Außer Atem sind auch die „Udoooooos“ nach ihrem nicht so anspruchsvollem Wahnsinn/Marmor-Stein-und-Eisen-Medley. Aber sie haben Spaß – wie die Leute im Saal.

Sina & Dario dagegen sind schon eher auf dem Weg in den Orbit, singen beeindruckend klar ihr eigenes Stück „Cold“, das auch schon durchs auf You-Tube durchs weltweite Netz schwebt.

Das Beste kommt – unabgesprochen – zum Schluss: Lilly Behrens singt „Mad World“ von Tears For Fears, allein mit Gitarre – schön! Und Lilly darf später als Theovision-Siegerin noch einmal ran – umgeben von allen Sängern und umflattert von Goldlametta – wie beim großen Eurovision.

Bilder vom Wettbewerb

Schlagerwettbewerb Theovision

Schlagerwettbewerb Theovision
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Schlagerwettbewerb Theovision

Während mancher Eurovision-Star längst wieder vergessen ist – wie hieß noch die deutsche Starterin 2013? – werden die Theovisionäre in Erinnerung bleiben. Nach den Ferien wird sicher über das gesprochen, was sich in der Aula abgespielt hat. Und vielleicht steigt sogar ein Musik Stern auf – irgendwann. Die Band „Better Than“, Theovision-Sieger 2012, jedenfalls machte weiter und feierte am Dienstag einen umjubelten Auftritt.

Die Erlöse der Veranstaltung gehen übrigens an die gleichnamige Schule im Hochwassergebiet in Deggendorf.

Von Thomas Kopietz

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