25.000 Euro für die Zukunftsausrichtung

Stiftung Niedersachsen gibt Geld für Göttinger Kino Lumière

+
Einziges Programmkino in der Stadt: Das Lumière-Kino in der Geismarlandstraße in Göttingen.

Göttingen. Wichtige Unterstützung für das Göttinger Kino Lumière kommt von der Stiftung Niedersachsen. Sie fördert vier Sozio-Kultureinrichtungen in Niedersachsen mit je 25.000 Euro, darunter das Göttinger Programmkino.

Die Stiftung will mit dem Programm „sozioK_change“ diesen Einrichtungen helfen, sich Veränderungsprozessen zu stellen und sich zukunftsfähig aufzustellen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die deutschlandweit exemplarische Förderung umfasst dabei nicht nur finanzielle Leistungen, sondern bietet zusätzlich Beratung und Fortbildungen an.

Die Lumière Film- und Kinoinitiative zählt zu den großen gemeinnützigen Kultureinrichtungen in Göttingen. Der Verein benötigt für das Kino eine moderne Internetseite und vor allem ein digitales Kassensystem. Denn Besucher bekommen für ihr Eintrittsgeld als Beleg noch eine Karte von der Abrissrolle. „Wir müssen das ändern“, erklärt Geschäftsführer Wilfried Arnold.

Zudem steht dem Verein Lumière erhebliche Mehrarbeit bevor, denn unter Lumière-Regie wird in Kooperation mit den Göttinger Filmkunstfreunden ab Herbst 2019 ein zweites Programmkino in der ehemaligen Baptistenkirche an der Bürgerstraße betrieben. „Es gilt, noch viel vorzubereiten. Dafür benötigen wir auch Beratung und Hilfe von Außen“, sagt Arnold. „Wir werden mit dem Fördergeld in die Lage versetzt, Beratungen einzuholen.“ Generell würden die 25.000 Euro das Lumière stärken und zukunftssicher machen.“

Arnold geht in Ruhestand

Im Lumière steht zudem Ende Mai ein Wechsel ins Haus: Geschäftsführer Wilfried Arnold wird in den Ruhestand gehen und von der Nachfolgerin Telke Reed abgelöst.

Von der Stiftung Niedersachsen werden im Programm „sozioK_change“ aktuell zehn Einrichtungen in Niedersachsen gefördert. „Wir wollen die Vielfalt der Soziokultur im Land erhalten. Für viele Einrichtungen ist ein professionell unterstützter Entwicklungsprozess überlebenswichtig“, sagt Daniela Koß, Referentin der Stiftung Niedersachsen.

Ebenfalls mit je 25.000 Euro bedacht werden: Das Cameo Kollektiv in Hannover, das Zentrum des jungen Kollektivs ist ein interkultureller Co-Workingspace, der als Treffpunkt und Kreativbüro dient. Kulturzentrum Seefelder Mühle in| Stadland, Wesermarsch. Das Theaterpädagogisches Zentrum für Braunschweig und die Region (TPZ).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.